Werkstattausrüstung: Schnell mal anheben

Auch für kleine Reparaturen „zwischendurch“ muss der Monteur meist das Auto hochheben, sei es, um kleine Lackschäden auszubessern oder ein Rad zu wechseln. Bisher musste er, wenn alle Hebebühnen belegt waren, zum archaischen Wagenheber greifen.

| Autor: Ottmar Holz

Der Minilift hebt auch „Dickschiffe“ achsweise auf eine ergonomische Arbeitshöhe an.
Der Minilift hebt auch „Dickschiffe“ achsweise auf eine ergonomische Arbeitshöhe an. (Bild: Holz)

Kurz vor Feierabend rollt Stammkunde Mustermann mit seinem SUV auf den Werkstatthof. „Mein rechtes Kurvenlicht ist kaputt, ich sehe beim Abbiegen gar nicht, wo ich hinfahre“, klagt der als etwas ängstlich, aber auch als sehr penibel bekannte Kunde. „Könnten Sie mir das Birnchen noch mal eben schnell auswechseln, ist doch sicher nur ein Handgriff – und ich fahre morgen früh in den Urlaub“, bedrängt er Meister Hurtig. Der kratzt sich nachdenklich am Kopf: „Handgriff, hmm... ja, das stimmt schon. Aber leider kommt man nur von unten dran – und gerade jetzt haben wir alle Hebebühnen mit zerlegten Autos voll.“

Was Meister Hurtig verschweigt: Er hat wenig Lust, Herrn Mustermanns liebevoll gehegtes und gepflegtes SUV mit einem Wagenheber einseitig anzulupfen – und dem nervös ums Auto herumtigernden Kunden ständig zu versichern, dass das Ächzen und Knarzen des sich verwindenden Autos völlig unbedenklich ist.

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