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ZDK-Umfrage: Händler rechnen mit weiterem Diesel-Minus

| Autor / Redakteur: Christoph Baeuchle / Andreas Grimm

Der Diesel hat schwere Jahre hinter sich. Und der Abwärtstrend geht weiter. Davon sind laut einer ZDK-Umfrage die markengebundenen Händler überzeugt. Daran sind allerdings nicht unbedingt die Verbraucher Schuld.

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Derzeit nicht unbedingt gefragt: das Diesel-Modell.
Derzeit nicht unbedingt gefragt: das Diesel-Modell.
(Bild: Schreiner/»kfz-betrieb«)

Der Neuwagenabsatz entwickelt sich im laufenden Jahr zweigeteilt: Es werden mehr Benziner, Hybride und batterieelektrisch betriebene Fahrzeuge verkauft, jedoch weniger Diesel und mit Gas betriebene Fahrzeuge. Zu dieser Einschätzung kamen 348 markengebundene Autohändler in einer ZDK-Umfrage Anfang Februar.

Drei Viertel der teilnehmenden Autohändler rechnen mit einem rückläufigen Diesel-Absatz. Ein Grund für die Diesel-Skepsis der Händler ist die Modellentwicklung der Hersteller. In bestimmten Segmenten – etwa bei Minis, Kleinwagen und Sportwagen, aber auch bei Mini- und Großraum-Vans – sind teilweise keine Diesel-Aggregate mehr im Angebot.

Anders sieht es in den Segmenten Obere Mittelklasse, SUV und Geländewagen aus. „In diesen Segmenten rechnen die Händler mehrheitlich mit steigenden Diesel-Zulassungen“, erläuterte ZDK-Vorstand Dirk Weddigen von Knapp, stellvertretender Sprecher des fabrikatsgebundenen Automobilhandels in Deutschland, im Rahmen der ZDK-Jahrespressekonferenz in Berlin.

Bei den mit Gas betriebenen Neufahrzeugen ist das Angebot generell gering. Über 60 Prozent der befragten Händler gaben an, dass ihre Hersteller weder mit Flüssiggas noch mit Erdgas betriebene Fahrzeuge im Programm haben.

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