100 Jahre Gebrüder Nolte

Autor / Redakteur: Jens Rehberg / Jens Rehberg

Vom Fuhr- und Taxiunternehmen zu einem der großen Autohändler im östlichen Ruhrgebiet: Die traditionsreiche Autohausgruppe Gebrüder Nolte hat Anfang Mai ihr 100-jähriges Bestehen gefeiert.

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Der Firmenleitsatz des Autohauses Gebrüder Nolte: „Wir wollen den Menschen dienen.“
Der Firmenleitsatz des Autohauses Gebrüder Nolte: „Wir wollen den Menschen dienen.“
(Foto: Gebrüder Nolte)

Vom Fuhr- und Taxiunternehmen zu einem der großen Autohändler im östlichen Ruhrgebiet: Die traditionsreiche Autohausgruppe Gebrüder Nolte hat Anfang Mai ihr 100-jähriges Bestehen gefeiert. An der Gründungsstätte in der Mendener Straße in Iserlohn, die bis heute als Firmenzentrale dient, nahmen 360 geladene Gäste an den Jubiläumsfeierlichkeiten teil.

Auf den Tag genau 100 Jahre nachdem Fritz Nolte den Traum vom eigenen Unternehmen verwirklichte, hat das immer noch in Familienhand geführte Unternehmen im Iserlohner Autogarten auf seine abwechslungsreiche Geschichte zurückgeblickt. „Wir freuen uns über die vielen Besucher. In einem Jahrhundert hat sich viel verändert – waren wir anfangs noch mit Droschken unterwegs, ist das Automobil heute nicht mehr aus dem Alltag wegzudenken“, erklärte Fritzi Bimberg-Nolte gleich zu Beginn der Feierlichkeiten. Die heute 83-jährige Tochter des Firmengründers übernahm 1951 die Geschäfte und leitet inzwischen gemeinsam mit ihrer Tochter Petra Pientka das Unternehmen, zu dem mittlerweile acht Autohäuser mit den Marken Opel/Chevrolet, Honda und Volkswagen in fünf Städten gehören.

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„Wir freuen uns, mit Gebrüder Nolte einen so zuverlässigen und kompetenten Partner an unserer Seite zu haben“, sagte Opel-Vertriebschef Jürgen Keller in seinem Grußwort anlässlich des Festakts. Der Iserlohner Familienbetrieb verkauft bereits seit Februar 1924 Fahrzeuge der Marke mit dem Blitz. Als Geschenk überreichte Keller den beiden Geschäftsführerinnen im Namen der Adam Opel AG einen Kunstdruck der Opel-Monza-Studie.

Die Entwicklung des Familienbetriebs illustrierte ein eigens geschriebenes Theaterstück. Unterstützt von Werksstudenten der Autohausgruppe zeigten professionelle Schauspieler in fünf Akten, wie aus dem einstigen Fuhrunternehmen ein großer Automobilhändler wurde. Ganz im Sinne der Unternehmensphilosophie bildete jedoch nicht die Gründung die Auftaktszene, sondern das Ausbildungsengagement – die Auszubildenden der Autohausgruppe haben seit Jahrzehnten einen Anteil an der Gesamtbelegschaft von bis zu 25 Prozent.

Die Geschichte von Gebrüder Nolte können Interessierte im autobiografischen Buch „Da hinten wird es schon wieder hell“ nachlesen, das Fritzi Bimberg-Nolte gemeinsam mit der Biografin Adele von Bünau geschrieben hat. Jeweils 3 Euro des für 16,80 Euro erhältlichen Buches gehen an die Deutsche Knochenmarkspende.

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