Zubehör Alcar führt neue Marke für seine Stahlräder ein

Von Dipl.-Ing. (FH) Jan Rosenow 1 min Lesedauer

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Designräder aus Stahl können durchaus eine Alternative zum verbreiteten Alurad sein – und sie bieten auch technische Vorteile. Alcar hat nun zur besseren Vermarktung seines Stahlprogramms die Marke Erion geschaffen.

Unter der Marke Erion vertreibt Alcar Stahlräder, die den Vergleich mit Aluminiumrädern nicht scheuen müssen.(Bild:  Rosenow – VCG)
Unter der Marke Erion vertreibt Alcar Stahlräder, die den Vergleich mit Aluminiumrädern nicht scheuen müssen.
(Bild: Rosenow – VCG)

Stahlräder galten lange als Basislösung für alle, die sich keine „Alus“ leisten können. Technisch hingegen bieten sie einige Vorteile. Sie sind robuster gegen Schäden, bei gleicher Tragfähigkeit leichter als einfache Aluminium-Gussräder, und für ihre Produktion wird deutlich weniger Energie benötigt. Laut Alcar ist der CO2-Fußabdruck um 80 Prozent kleiner.

Aber das Design? Dank moderner Fertigungstechnik sind hier praktisch keine Grenzen mehr gesetzt. Durch Laserschweißen können moderne Stahlräder aus zwei Teilen zusammengesetzt werden, einer Radscheibe und der eigentlichen Felge. Und in der Radscheibe lässt sich eine ähnliche Speichengestaltung verwirklichen wie bei Alurädern. Extremes Vielspeichendesign ist zwar anscheinend nicht machbar – darauf deuten jedenfalls die Modelle auf dem Messestand von Alcar auf der Reifenmesse The Tire Cologne hin. Aber da der Trend ohnehin zu einer geschlosseneren Gestaltung geht, die auch aerodynamisch günstiger ist, lässt sich das wohl verschmerzen.

Alcar vermarktet seine Stahllinie ab sofort unter der eigens geschaffenen Marke Erion (das Kunstwort soll an das englische Wort Iron für Eisen erinnern). Es gibt aber auch Stahlausführungen bei anderen Alcar Marken, etwa bei Dotz. Eignen sollen sich die Produkte für Fuhrparkfahrzeuge und Transporter, aber auch für SUVs und Geländewagen, die auch mal abseits der Straße genutzt werden. Auch an Elektroautos denken die Alcar-Manager. Doch hierfür gibt es noch ein Hindernis: E-Autos haben oft sehr große Räder – in Sachen Felgendurchmesser können die stählernen Rundlinge aber aktuell nicht mit ihren Leichtmetall-Konkurrenten mithalten. Das größte Stahlrad im Erion-Programm misst aktuell 18 Zoll.

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