Interview mit dem BVfK-Präsidenten „Die Macht der Autohersteller begrenzen“

Das Gespräch führte Doris S. Pfaff 5 min Lesedauer

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Ansgar Klein gründete vor 26 Jahren den Bundesverband der Freien Kfz-Händler. Das Geschäft für den markenungebundenen Autohandel ist vor allem von der Macht der Autoindustrie geprägt. Aber auch Bürokratie und neue EU-Vorgaben wie das Recht auf Reparatur sind Themen.

Ansgar Klein ist Präsident des Bundesverbands freier Kfz-Händler (BVfK). (Bild:  BfVK)
Ansgar Klein ist Präsident des Bundesverbands freier Kfz-Händler (BVfK).
(Bild: BfVK)

Herr Klein, wie stellt sich die aktuelle Lage im Gebrauchtwagenmarkt aus Sicht des BVfK dar – insbesondere mit Blick auf Preise, Verfügbarkeit und Margen?

Ansgar Klein: Wer die richtigen Fahrzeuge im Angebot hat, ist in der Regel zufrieden und erzielt angemessene Preise. Auch im freien Handel wird es angesichts der steigenden Kosten schwieriger, insbesondere in den Bereichen Gewährleistung und Marketing. Dafür reicht die klassische Margenkalkulation meist nicht mehr aus. Daher rücken zunehmend Einnahmen aus Finanzdienstleistungen in den Fokus.