Volkswagen
„Alle Volumenhersteller werden im unteren Segment aufeinandertreffen“
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VW will das Geschäft mit kleinen und kompakten E-Autos wie dem neuen E-Polo in Europa anführen. Vertriebsvorstand Martin Sander skizziert im Interview, wie sich die Marke die Spitzenposition sichern will und ob E-VWs künftig noch eine eigene Produktmarke „ID“ brauchen.
Herr Sander, im Januar endete bei Volkswagen der Agenturvertrieb für E-Autos in Europa. Wie verlief der Übergang? Lassen sich schon Erfolge durch die Rückkehr zum klassischen Händlervertrieb erkennen?
Martin Sander: Wir haben die Entscheidung getroffen, uns im Einzelkundengeschäft mit batterieelektrischen Fahrzeugen vom Agenturmodell zu verabschieden. Die Rückabwicklung ist inzwischen abgeschlossen – abgesehen vom Großkundengeschäft, in dem das Modell seit Jahrzehnten gut funktioniert. Im Privatkundengeschäft setzen wir nun wieder auf das klassische Händlergeschäft. Dass wir in Deutschland einen Marktanteil von rund 20 Prozent erzielen, liegt daran, dass wir auf die vielfältigen Bedürfnisse unserer Kunden eingehen können. Das gelingt nur mit einer starken Handelsorganisation und lässt sich mit dem Agenturmodell nicht adäquat abbilden.
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