Renault-Nissan-Mitsubishi Allianz plant 35 neue Elektromodelle bis 2030

Von Yvonne Simon

Gerüchte gab es bereits Anfang der Woche, jetzt hat die Allianz aus Renault, Nissan und Mitsubishi ihren Elektro-Fahrplan umfassend präsentiert. Zum Kern der Strategie gehören fünf gemeinsame E-Plattformen. Außerdem gab es einen Ausblick auf Nachfolger für Micra und ASX.

Erster Blick auf den rein elektrischen Nachfolger des Nissan Micra.
Erster Blick auf den rein elektrischen Nachfolger des Nissan Micra.
(Bild: Nissan)

Die Allianz aus Renault, Nissan und Mitsubishi investiert in den kommenden fünf Jahren gemeinsam 23 Milliarden Euro in eine Elektro-Offensive. Bis 2030 sollen global 35 neue Elektromodelle auf die Straßen rollen. Das gaben die CEOs der Hersteller heute bei einer Präsentation bekannt. Eckpunkte der Strategie waren bereits Anfang der Woche an die Presse durchgesickert.

Als der Präsident der Allianz, Jean-Dominique Senard, heute schließlich vor die Kamera trat, um den Fahrplan offiziell vorzustellen, war es ihm ein spürbares Anliegen, Einigkeit unter den drei Partnern zu demonstrieren. Wegen fehlenden Vertrauens sei die Allianz in den letzten Jahren durch eine tiefe Krise gegangen, aber diese Zeiten seien vorbei. Die drei Hersteller wollen bei den Themen Elektrifizierung und Vernetzung noch stärker an einem Strang ziehen als bisher. Die „massiven Investitionen“ könne keines der drei Unternehmen allein tätigen, unterstrich Senard.