Audi Q3 Sportback: Schräges SUV

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Ansonsten hat sich gegenüber dem Q3 nicht viel geändert: Es gibt zwei unterschiedlich große digitale Cockpits (10,25 Zoll sind Serie, optional erstreckt sich das Display auf 12,3 Zoll und bietet verschiedene Anzeigemodi) und in der Mittelkonsole sitzt das mittlerweile wohl bekannte MMI-Touch-System mit ebenfalls gut zehn Zoll großem Bildschirm; der zweite Touchscreen für die Klima-Steuerung fehlt hier, stattdessen gibt es klassische Drehregler.

Alexa, USB-C und Car-to-X

Wer will, kann den digitalen Sprachassistenten Alexa ins Auto holen, sich dank Car-to-X-Vernetzung von anderen Fahrzeugen über freie Parkplätze entlang der Straße informieren lassen oder in ausgewählten Städten vom Verkehrsleitrechner das optimale Tempo für die grüne Welle abfragen. Zumindest Apple-Smartphones können außerdem die Carplay-Anbindung jetzt kabellos nutzen und gleich drei USB-C-Anschlüsse sorgen dafür, dass die neusten Geräte jederzeit einen vollen Akku haben; ein USB-Eingang nach bisherigem Standard ist aber auch noch an Bord.

An den Start geht der Q3 Sportback ab Herbst in Europa und Asien mit drei Motoren - für die USA ist er zunächst nicht vorgesehen. Der Zweiliter-Vierzylinder-Benziner im 45 TFSI leistet 169 KW/230 PS, die beiden 2.0-TDI-Diesel kommen auf 110 kW/150 PS (35 TDI) und 140 kW/190 PS (40 TDI).

Aufpreisfreies Sportfahrwerk

Nur kurze Zeit später will Audi auf Otto-Seite den konzernweit eingesetzten 1,5er mit Zylinderabschaltung nachreichen, der als 110 kW/150 PS starker 35 TFSI die Basis markiert. Wie der kleine Diesel, fährt er ab Werk als Handschalter vor. Entscheidet man sich beim 35 TFSI allerdings für die Siebengang-Doppelkupplung, zieht auch ein 48-Volt-Mildhybrid-System ein, das den Verbrauch durch verbesserte Rekuperation um 0,4 Liter senken soll. Nicht vorgesehen ist für den Basis-Otto dagegen der Allradantrieb. Er kostet beim Einstiegs-Diesel Aufpreis, sonst ist er Serie.

Erstaunlich: Obwohl die Premiumhersteller traditionell keine Gelegenheit auslassen, Geld zu verdienen, bietet Audi das Sportfahrwerk im Q3 Coupé aufpreisfrei an. Was der Q3 Sportback überhaupt kosten soll, ist derzeit noch nicht bekannt: Der normale Q3 startet als 35 TDI bei 38.600 Euro.

Audi Q3 Sportback: Jetzt wird’s schräg
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