Bestseller im Juli: Audi kann noch gewinnen

Drei neue Segmentsieger im Vergleich zum Juni

| Autor: Christoph Seyerlein

Der Audi TT war im Juli der meistverkaufte Sportwagen.
Der Audi TT war im Juli der meistverkaufte Sportwagen. (Bild: Audi)

Die Vergleiche des globalen Absatzes der drei deutschen Premiumhersteller fielen in der jüngeren Vergangenheit zumeist so aus: Mercedes und BMW relativ nah beieinander, Audi ein gutes Stück zurück. Hierzulande konnte die Marke im Juli aber immerhin einen kleinen Achtungserfolg feiern: Die Ingolstädter tauchten im vergangenen Monat in der Auto-Bestsellerliste häufiger auf als ihre Konkurrenz.

Die VW-Tochter sicherte sich im Juli mit dem Audi A6 und dem Audi TT die Spitzenplätze in der oberen Mittelklasse und bei den Sportwagen. BMW erreichte mit dem 8er den Klassensieg in der Oberklasse. Jenes Modell tauchte damit zum ersten Mal in der KBA-Bestsellerliste auf. Mercedes stellte mit der B-Klasse den Topseller bei den Mini-Vans. Von ihren Glanzzeiten in Sachen Segmentsieger sind die Stuttgarter derzeit aber weit entfernt: Im September 2018 hatte die Daimler-Kernmarke beispielsweise noch sechs Fahrzeugklassen dominiert.

Insgesamt gab es im Juli im Vergleich zum Juni lediglich drei Wechsel an der Spitze eines Segments. Neben dem TT, der den Porsche 911 verdrängte, und dem 8er, der die Mercedes S-Klasse vom Thron stieß, stand noch der Opel Corsa neu in der Liste. Er übernahm bei den Kleinwagen den ersten Platz vom VW Polo.

Marktanteile: SUVs und Kompaktklasse praktisch gleichauf

Nachdem die SUVs im Juni erstmals das größte Fahrzeugsegment bei den Neuzulassungen gestellt hatten, gab es im Juli zwei Klassen an der Spitze. Sowohl die Kompaktklasse als auch die SUVs kamen auf einen Marktanteil von 20 Prozent. Der Blick auf die zugelassenen Einheiten zeigt allerdings: Auch im zurückliegenden Monat kamen ein paar mehr SUVs (66.660 Neuzulassungen) als Kompaktwagen (66.415) hierzulande erstmals neu auf die Straße.

Starke Zuwächse im Vergleich zum Vorjahresmonat verzeichneten neben den SUVs (+15,6 %) auch Geländewagen (+19,4 %), Sportwagen (+20,8 %), Mini-Vans (+30,4 %), Großraum-Vans (+15,3 %) und Wohnmobile (+19 %). Deutlich weniger gefragt waren dagegen Fahrzeuge aus der Oberklasse (-12,8 %) und Minis (-8,8 %).

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