Ladeinfrastruktur
Bidirektionales Laden im Autohaus – was es bringt und wo es noch hakt
Anbieter zum Thema
Beim Tag der Elektromobilität des ZDK vermittelte der Ladeinfrastruktur-Spezialist Cubos interessante Einblicke zum bidirektionalen Laden von Elektroautos, vor allem zur Rückspeisung von Strom ins Netz. Fazit: So einfach ist das gar nicht – aber die Aussichten sind vielversprechend.
Für die Energiewende braucht es nicht nur Solar- und Windkraftwerke, sondern auch eine enorme Speicherkapazität, um die wetterbedingten Schwankungen in der Erzeugung auszugleichen. Da ist es praktisch, dass durch den schnell wachsenden E-Auto-Fuhrpark eine riesige Speicherkapazität in Deutschland heranwächst. Und da Autos bekanntlich während 90 Prozent ihres Lebens herumstehen, sehen viele Experten in den E-Fahrzeugen die Lösung des Speicherproblems der erneuerbaren Energien.
Von der Kapazität her gesehen mag das auch richtig sein. Nach Einschätzung der RWTH Aachen verfügen die rund 2,2 Millionen batterieelektrischen Fahrzeuge in Deutschland bereits heute über eine mobile Speicherkapazität von rund 142 Gigawattstunden (GWh). Zum Vergleich: Die gesamte Stromspeicherkapazität im deutschen Netz liegt aktuell bei nur 50 Gigawattstunden (39 GWh in Pumpspeicherwerken, 11 GWh in stationären Batteriespeichern; Quelle: Bundesnetzagentur).
0 € / 1. Monat
-
Alle Inhalte lesen
-
Alle E-Paper inklusive
-
Jederzeit online kündbar