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BMW und Daimler machen beim automatisierten Fahren gemeinsame Sache

| Autor: Andreas Wehner

Im Februar hatten die beiden Autobauer eine Entwicklungskooperation für Assistenzsysteme und automatisierte Funktionen angekündigt. Die ist nun in trockenen Tüchern. Ab 2024 sollen die ersten Systeme in Serien-Pkw verfügbar sein.

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(Bild: Daimler)

BMW und Daimler haben ihre Zusammenarbeit beim automatisierten Fahren besiegelt. Vertreter beider Unternehmen hätten am Donnerstag einen Vertrag über eine langfristige, strategische Kooperation auf diesem Gebiet unterzeichnet, heißt es in einer gemeinsamen Pressemitteilung. Die beiden Unternehmen hatten bereits im Februar angekündigt, bei der Entwicklung entsprechender Systeme gemeinsame Sache machen zu wollen.

Daimler und BMW wollen Fahrerassistenzsysteme, das automatisierte Fahren auf Autobahnen sowie automatisierte Parkfunktionen – jeweils bis hin zu SAE Level 4 – gemeinsam entwickeln. Die Technologie soll schnell marktreif sein: Ab dem Jahr 2024 sollen entsprechende Systeme in Pkw für Privatkunden verfügbar sein.

Die beiden Partner streben laut Pressemitteilung zudem Gespräche über eine Ausdehnung des Kooperationsumfangs in der Zukunft auf höhere Automatisierungsgrade für urbane Gegenden und Städte an. Zudem soll die Zusammenarbeit für weitere Partner offen sein. Die Ergebnisse wollen die Autobauer weiteren Herstellern zur Lizenzierung anbieten.

Daimler und BMW arbeiten seit Anfang des Jahres auch bei den Mobilitätsdiensten zusammen. Wesentlicher Teil der Kooperation auf diesem Gebiet war die Fusion der beiden Carsharing-Anbieter Drive Now und Car-2-go zur neuen Marke Share Now. Zudem besteht der künftig gemeinsam betriebene Mobilitätsanbieter aus den Joint Ventures Park Now (Parken), Charge Now (E-Autos laden), Free Now (Ride-Hailing) und Reach Now (multimodale Mobilität).

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 Andreas Wehner

Andreas Wehner

Redakteur im Ressort Newsdesk bei »kfz-betrieb«