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Brandgefahr: Lada ruft Geländewagen zurück

Autor / Redakteur: Niko Ganzer / Andreas Grimm

Auch lange fertig entwickelte und robuste Fahrzeuge wie den Lada-Geländewagen kann ein Rückruf treffen. Von den 4x4-Modellen müssen weltweit rund 34.000 Einheiten in die Werkstatt. Ursache ist ein Montagefehler – die Folgen können gravierend sein.

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Der Lada 4x4 muss in die Werkstatt. Wegen eines Montagefehlers könnte Brandgefahr entstehen.
Der Lada 4x4 muss in die Werkstatt. Wegen eines Montagefehlers könnte Brandgefahr entstehen.
(Foto: auto-medienportal.net)

Lada-Kunden finden derzeit ungewöhnliche Post in ihren Briefkästen. Zum ersten Mal seit 2009 muss der Importeur Modelle in die Werkstätten beordern. Laut einem Sprecher der in Buxtehude ansässigen Lada Automobile GmbH steht eine Rückrufaktion für den als „Niva“ bekannt gewordenen Geländewagenklassiker „4x4“ und „4x4 Urban“ der Modelljahre 2017 und 2018 an.

Sie läuft seit Mitte Juni und ist in Deutschland für etwa 1.500 Fahrzeuge vorgesehen. Weltweit betrifft der Rückruf mit den Codes "D2" und "C9" den Angaben zufolge 33.770 Exemplare. Laut dem Importeur ist es der erste KBA-Rückruf für die Baureihe überhaupt. Der Rückruf aus dem Jahr 2009 hatte die Kalina-Bremsanlage betroffen.

Durch eine fehlerhafte Montage des Generatorkabels könne es zu einem Fahrzeugbrand kommen, heißt es nun aktuell in einem Warnhinweis des Kraftfahrt-Bundesamts (KBA). Für die Kontrolle und gegebenenfalls die Korrektur der Leitungsverlegung seien etwa zehn Minuten notwendig, sagte der Sprecher. Bei den bisher überprüften Fahrzeugen habe die Mängelquote bei unter 0,5 Prozent gelegen, betonte er. Abgearbeitete Fahrzeuge würden im Garantiesystem markiert.

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 Niko Ganzer

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Freier Journalist