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Coronavirus: Chinesischer Automarkt kommt fast zum Erliegen

| Autor / Redakteur: dpa / Christoph Seyerlein

Das Coronavirus lähmt weiter das Autogeschäft in China. Die Absatzeinbußen im Februar fielen immens aus. Gegenmaßnahmen der Hersteller liefen bislang ins Leere.

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Der Coronavirus belastet den Autoabsatz in China schwer.
Der Coronavirus belastet den Autoabsatz in China schwer.
(Bild: Audi)

Der chinesische Automarkt ist im Februar aufgrund der Folgen des Ausbruchs mit dem neuartigen Coronavirus regelrecht zusammengebrochen. Nach vorläufigen Daten des Branchenverbands PCA (China Passenger Car Association) vom Mittwoch sank der Absatz gegenüber dem Vorjahresmonat um 80 Prozent und damit so stark wie noch nie seit Beginn der Aufzeichnungen. Für die ersten beiden Monate des Jahres summiert sich das Minus auf 41 Prozent.

Das wegen des Ausbruchs der Lungenkrankheit Covid-19 verlängerte Neujahrsfest sowie länger geschlossene Autohändler führten zusammen mit der Zurückhaltung von Käufern zu einer Verschärfung der Flaute am größten Automarkt der Welt, der auch für die deutschen Konzerne Volkswagen, Daimler und BMW der mit Abstand bedeutendste Einzelmarkt ist. Auch Gegenmaßnahmen der Industrie, beispielsweise verstärkte Versuche des Online-Vertriebs, blieben bislang ohne nennenswerte Wirkung.

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