IFA-Branchengipfel Der Druck in der Automobilbranche sorgt für produktiven Wandel

Von Andreas Grimm 5 min Lesedauer

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Die Transformation in der Automobilbranche läuft – sowohl in der Industrie als auch im Handel. Mitten im Sturm der Veränderung durch Elektromobilität, neue Konkurrenten und steigende Zinsen steht der Vertrieb. Jedoch sieht der Automobilhandel in den chinesischen Herstellern durchaus eine Chance.

Xiaomi startet zwar erst 2027 in Deutschland, der SU7 war aber trotzdem schon mal vor Ort.(Bild:  Andreas Grimm / VCG)
Xiaomi startet zwar erst 2027 in Deutschland, der SU7 war aber trotzdem schon mal vor Ort.
(Bild: Andreas Grimm / VCG)

Die Automobilbranche steckt mitten in der Transformation. Und viele Herausforderungen warten noch auf überzeugende Antworten. Doch die phasenweise zu spürende Schockstarre weicht dem Willen zur Gestaltung. Auf dem IFA-Branchengipfel in Nürtingen mit fast 630 Anmeldungen verdeutlichten Vertreter aus Handel und Industrie am Donnerstag, wie sie die Zukunft gestalten wollen. Und folgten damit dem Motto der Veranstaltung: „Turning Pressure into Performance“.

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Schon am Vorabend hatten Burkard Weller, der Chef der Wellergruppe, und Wilfried Anclam, Gründer der Autoland AG, in kurzen Redebeiträgen einen Mentalitätswandel angemahnt und einen neuen Gestaltungswillen in der Branche gefordert. Auch Cem Özdemir, Ministerpräsident von Baden-Württemberg, erinnerte in einer Videobotschaft an die längst nicht verlorenen Tugenden der Automobilindustrie. Deren Stärke sei es schon immer gewesen, gemeinsam voranzugehen. „Die Autobranche ist ein Teamsport“, sagte er.