Autovermieter Die Marke Starcar könnte bei Sixt weiterleben

Von Andreas Grimm 1 min Lesedauer

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Autos gibt es bei Starcar keine mehr, der Geschäftsbetrieb ist eingestellt. Doch die Marke selbst hat für den Konkurrenten Sixt scheinbar einen Wert. Einem Pressebericht zufolge will Sixt die Markenrechte erwerben.

Die Autovermietung Starcar wird abgewickelt, doch die Marke könnte weiterleben.(Bild:  Opel Movano "Starcar" /harry_nl / CC BY-SA 2.0)
Die Autovermietung Starcar wird abgewickelt, doch die Marke könnte weiterleben.
(Bild: Opel Movano "Starcar" /harry_nl / CC BY-SA 2.0)

Der Autovermieter Starcar ist grundsätzlich Geschichte, Ende Februar haben die letzten Filialen zugeschlossen. Doch an verschiedenen Standorten geht es bereits unter anderer Flagge weiter. Und auch der Markenname Starcar scheint nicht zu verschwinden. Nach Informationen des „Manager Magazins“ ist der einstige Konkurrent Sixt interessiert, die Rechte an der Wort- und Bildmarke Starcar zu erwerben.

Ein Sixt-Sprecher habe das Vorhaben bestätigt, schreibt das Wirtschaftsmagazin. Zu weiteren Details wollte sich das Unternehmen zunächst aber nicht äußern. Ebenfalls bleibt der Kaufpreis nur Spekulation. Die Rede ist von einer hohen sechsstelligen bis unteren siebenstelligen Summe. Umfassen soll der Deal auch Internetdomains und Social-Media-Konten von Starcar. Eine direkte Übernahme von Personal ist dagegen scheinbar nicht geplant.

Starcar hatte im Oktober 2025 überraschend Insolvenz angemeldet, nachdem das Unternehmen vorher noch auf Wachstumskurs war. Die Suche nach einem Investor durch Insolvenzverwalter Christoph Morgen blieb jedoch erfolglos. Interesse hatten die Konkurrenten wie Arndt Mobility und Wucherpfennig zwar an verschiedenen Standorten, jedoch nicht an deren Herauslösung aus der Insolvenzmasse. Nun werden diese Stationen unter neuer Flagge schrittweise wieder hochgefahren.

Welche Ziele Sixt mit der Marke Starcar verfolgt, ist laut dem Beitrag bislang unklar. In den vergangenen Jahren hatte die Autovermietung ihre Bekanntheit durch eine Ausweitung der Aktivitäten deutlich ausgebaut – vor allem in Norddeutschland, wo Sixt weniger stark vertreten ist als im Süden. Der Umsatz von Starcar kletterte von 2021 bis 2024 um 150 Prozent, die Zahl der Filialen verdoppelte sich auf gut 100.

Allerdings, so heißt es im Bericht des „Manager Magazins“, seien die Strukturen nicht rasch genug mitgewachsen. Am Ende sei das Unternehmen in eine Bestands- und Restwertfalle geraten.

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