Top-100-Händlergruppen-Monitor Die Marktanteile steigen – die Renditen sinken

Von Andreas Grimm 5 min Lesedauer

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Der Konzentrationsprozess im markengebundenen Automobilhandel schreitet voran, die Autohausgruppen wachsen überproportional. Gleichzeitig sinken die Margen der Top-100-Unternehmen binnen eines Jahres deutlich. Sie liegen aber immer noch über dem Branchenschnitt.

Die Top-100-Autohausgruppen sind 2025 weiter gewachsen und bedienen einen immer größeren Anteil des deutschen Fahrzeugmarktes.(Bild:  Dall-E / KI-generiert)
Die Top-100-Autohausgruppen sind 2025 weiter gewachsen und bedienen einen immer größeren Anteil des deutschen Fahrzeugmarktes.
(Bild: Dall-E / KI-generiert)

Der in vielen Meldungen spürbare Wandel im Automobilhandel – Stichworte Insolvenzen und Übernahmen – ist auch wissenschaftlich greifbar. Aus dem am Mittwoch, 14. Oktober, vorgestellten Händlergruppen-Monitor des Instituts für Automobilwirtschaft (IfA) und der DAT geht deutlich die Herausforderung an den Handel hervor: Stillstand ist in der volatilen Branche keine Option. „Wer nicht gestaltet, wird gestaltet“, brachten es IfA-Direktor Prof. Stefan Reindl auf den Punkt. Er präsentierte die Studie mit DAT-Sprecher Martin Endlein, der die Zahlen aus Sicht seines Unternehmens kommentierte.

Die 22. Auflage des Händlergruppen-Monitors verdeutlicht dabei, dass bei aller Veränderung die Herausforderungen nicht weniger werden. Zwar konnten die 100 größten Autohausgruppen die Zahl der Fahrzeugverkäufe sowie die Umsätze überwiegend steigern. Doch wie schon in den Vorjahren führt diese Entwicklung nicht zu einer verbesserten Umsatzrendite. Im Gegenteil – mit einem durchschnittlichen Ebit von 1,4 Prozent ist diese Kennzahl auf den niedrigsten Stand seit 2019 gesunken (1,3 %). „Größe und Wachstum schaffen Reichweite, sichern aber noch keine auskömmliche Profitabilität“, sagte Reindl. Im gesamten deutschen Markenhandel lag die Rendite allerdings nur bei 1,0 Prozent.