Wheels & Crime: Episode 6 Die Regress-Falle: Versicherungs-Trick gegen Werkstätten

Von Silvia Lulei 1 min Lesedauer

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In der neuen Folge von „Wheels & Crime: Der True-Crime-Podcast mit Rechtsfällen aus der Kfz-Branche“ geht es darum, wie sich Kfz-Werkstätten erfolgreich gegen Regressforderungen der Versicherer wehren können.

Werkstätten müssen sich gegen die Taktiken der Versicherer wappnen, um auf dem Spielfeld nicht den Kürzeren zu ziehen.(Bild:  Gemini / Gemini 3 Pro / KI-generiert)
Werkstätten müssen sich gegen die Taktiken der Versicherer wappnen, um auf dem Spielfeld nicht den Kürzeren zu ziehen.
(Bild: Gemini / Gemini 3 Pro / KI-generiert)

Ein Unfallgeschädigter lässt sein Fahrzeug ordnungsgemäß reparieren. Die Rechnung dafür geht aufs Konto des Unfallverursachers beziehungsweise dessen Versicherung. Die Versicherung zahlt zunächst; kommt aber später mit einem sogenannten Prüfbericht an und nimmt die Werkstatt und auch Sachverständige in Regress. Sie behauptet dann, die Reparatur wäre fehlerhaft, das Gutachten nicht korrekt und fordert Teile der Rechnung zurück. Mit dieser dreisten Methode versuchen Versicherungen, bereits bezahlte Reparaturkosten nach einem Haftpflichtschaden von Werkstätten zurückzufordern. Das ist übrigens keine Seltenheit, sondern passiert in 80 Prozent der Fälle.

Drei goldene Regeln für Werkstätten

Henning Hamann, Geschäftsführer der Kanzlei „Voigt regelt“ und Spezialist für Verkehrs- und Versicherungsrecht, erklärt im Podcast, wie es überhaupt zu solchen Regressforderungen kommt und was Werkstätten unbedingt beachten müssen, um sich davor zu schützen. Als Vertrauensanwalt des Automobilclubs von Deutschland und des VW-Audi-Händlerverbands kennt er die Branche und nennt die drei goldenen Regeln für Werkstätten:

Rechtsanwalt Henning Hamann: „Seit 2024 springen immer mehr Versicherer auf den „Regresszug“ auf.“(Bild:  Stefan Bausewein)
Rechtsanwalt Henning Hamann: „Seit 2024 springen immer mehr Versicherer auf den „Regresszug“ auf.“
(Bild: Stefan Bausewein)

  • 1. Strikt nach Sachverständigengutachten arbeiten!
  • 2. Bei Reparaturerweiterungen: Sachverständigen hinzuziehen und Nachträge erstellen lassen
  • 3. Dokumentation ist alles: Fotos, Fotos, Fotos!

Die neue Episode von „Wheels & Crime“ ist ab sofort auf allen gängigen Podcast-Plattformen verfügbar. Neue Episoden erscheinen alle vier Wochen. „Wheels & Crime“ ist eine Produktion der Medienmarke »kfz-betrieb«.

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