Gebrauchtwagenmarkt Schwacher Juli für den Handel

Von Jens Rehberg 1 min Lesedauer

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Der Gebrauchtwagenmarkt hatte im siebten Monat dieses Jahres einen Durchhänger. Der Rückgang bei den Besitzerwechseln zog sich quer durch alle volumenrelevanten Fahrzeugarten.

(Bild:  Richter)
(Bild: Richter)

Nach einem starken Vormonat schwächelte der deutsche Gebrauchtwagenmarkt im Juli wieder. Nach aktuellen Zahlen des Kraftfahrt-Bundesamts (KBA) wechselten im Juli 577.139 Pkw ihren Besitzer, das entspricht einem Rückgang von 4,4 Prozent zum Vorjahresmonat. Im bisherigen Jahresverlauf registrierte das KBA bislang 3.770.984 Weiterverkäufe von Pkw – zum Vergleichszeitraum des Vorjahres stellt das ein Minus von 2,7 Prozent dar.

Auch der Markt für gebrauchte Krafträder ging im Juli zurück. 57.086 Einheiten entsprechen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum einem Minus von 1,8 Prozent. In den ersten sieben Monaten dieses Jahres zählte das KBA insgesamt 329.134 Besitzerwechsel bei Krafträdern, ein Rückgang von 4 Prozent.
Und auch auf dem GW-Lkw-Markt gingen die Umschreibungen im Juli zurück. Rund 37.500 Besitzerwechsel bedeuten ein Minus von 4,7 Prozent im Vergleich zum Juli 2025.

Nach einer Auswertung von Autoscout 24 waren auch die Gebrauchtwagenpreise im Juli weiter im Rückwärtsgang. Im Schnitt verbilligten sich Gebrauchte über alle Segmente hinweg um durchschnittlich knapp ein Prozent im Vergleich zum Vormonat.

Interessant hierbei: Auch E-Fahrzeuge folgten diesem Trend – sie wurden im Juli im Schnitt um 0,2 Prozent günstiger als noch im Juni, nachdem die Durchschnittspreise gebrauchter Elektroautos zuvor seit März kontinuierlich gestiegen waren. Diese Entwicklung hängt mutmaßlich vor allem mit einem gewachsenen Angebot zusammen – nach Berechnungen von Autoscout 24 gab es im vergangenen Monat gut zehn Prozent mehr E-Fahrzeuge auf dem Markt als einen Monat zuvor, bei ebenfalls leicht gestiegener Nachfrage.

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