Elektromobilität E-Auto-Prämie stößt auf sehr große Nachfrage

Autor / Redakteur: dpa / Tanja Schmitt

Der Run auf die Elektroauto-Kaufprämie ist ungebrochen. Der Staat lässt sich das einiges kosten: In den ersten vier Monaten zahlte er bereits rund eine Milliarde Euro aus.

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Zwischen Januar und April gingen beim Bund etwa 174.000 Förderanträge ein.
Zwischen Januar und April gingen beim Bund etwa 174.000 Förderanträge ein.
(Foto: Renault)

Die staatliche Kaufprämie für Elektroautos stößt einem Zeitungsbericht zufolge auf eine rasant steigende Nachfrage. Für die Prämie wurde in den ersten vier Monaten mit knapp einer Milliarde Euro bereits mehr Geld ausgezahlt als 2020 insgesamt, wie die „Rheinische Post“ (8. Mai) unter Berufung auf Daten des zuständigen Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) berichtete.

Demnach lag die Zahl der beantragten Prämien für Elektro- und Plug-In-Hybridfahrzeuge mit kombiniertem Elektro-Verbrenner-Antrieb zwischen Januar und April insgesamt bei knapp 174.000. Die Zahl der Förderanträge habe damit nach vier Monaten zwei Drittel des gesamten Vorjahresniveaus erreicht. Die Antragszahl im April sei mit 45.702 der dritthöchste Wert seit Beginn des Programms gewesen, hieß es in dem Bericht. „Mit der Innovationsprämie bietet die Bundesregierung einen starken Förderanreiz, der bei den Menschen ankommt“, zitierte das Blatt Bafa-Präsident Torsten Safarik.

Der Bund hatte zum Juli 2020 seinen Förderanteil verdoppelt. Insgesamt gab er dafür im vergangenen Jahr mehr als 650 Millionen Euro aus. Die Subvention soll bis 2025 bestehen bleiben. Grundsätzlich sind einschließlich des Förderanteils der Hersteller bis zu 9.000 Euro bei reinen Batteriefahrzeugen und bis zu 6.750 Euro bei Hybriden möglich.

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