Cupra Tacheles mit der Challenger Brand in Berlin-Mitte

Von Andreas Grimm 3 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

In Berlin hat Cupra-Markenchef Wayne Griffiths den zweiten deutschen Flagship-Store eröffnet. Entstehen soll ein Ort der Begegnung und des Austauschs. Tatsächlich stehen auf 500 Quadratmetern auch nur drei Fahrzeuge.

Cupra hat in Berlin einen neuen Flagship-Store. Dort wird die Marke ordentlich inszeniert.(Bild:  Seat Deutschland)
Cupra hat in Berlin einen neuen Flagship-Store. Dort wird die Marke ordentlich inszeniert.
(Bild: Seat Deutschland)

In Berlin ist am Donnerstag, 28. September, nach längeren Bau- und Einrichtungsarbeiten die neueste Cupra City Garage in Betrieb gegangen. Die spanische Marke nutzte die Eröffnung im Herzen der deutschen Hauptstadt, um sich mit vielen Prominenten und Markenbotschaftern in Szene zu setzen. Das Fabrikat inszenierte sich einmal mehr als Automarke für den urbanen Lifestyle. Nicht umsonst liegt der Berliner Flagship-Store am aufstrebenden Quartier „Am Tacheles“ in der Oranienburger Straße (Berlin-Mitte).

Bildergalerie
Bildergalerie mit 12 Bildern

Die neue Cupra-Niederlassung befindet sich im markanten, neu entstandenen Oro-Gebäude, das mit seinem dreieckigen Grundriss an das „Flatiron Building“ in Manhattan erinnert. Dabei soll die Berliner Repräsentanz ähnlich wie schon seit zwei Jahren die Cupra Garage am Münchener Odeonsplatz mehr sein als eine reine Ausstellungsfläche. Die Präsentation der Fahrzeuge – Platz ist für drei – ist eingebunden in ein gastronomisches und Bar-Angebot. Dazu kommen Kunstausstellungen und musikalische Darbietungen. Insgesamt erstreckt sich das Open-Space-Concept auf zwei Ebenen mit einer Gesamtfläche von 500 Quadratmetern.

Markenaufbau mit unkonventioneller Ansprache

Entscheidend ist dafür das Adjektiv „unkonventionell“. Cupra, offiziell die „Challanger Brand“, will sich von herkömmlichen Automarken unterscheiden. „Mit der Berliner Cupra City Garage setze das Fabrikat neue Maßstäbe“, sagt Erik Händler, Leiter Händlerorganisation bei Cupra Deutschland. Der Showroom solle den Geist der lebhaften und vielfältigen Berliner Kultur und Szene einfangen und neue Impulse setzen.

Ziel sei es, wie an den bisherigen Standorten authentische Markenerlebnisse zu schaffen – für Kundinnen und Kunden sowie für alle, die sich mit der Marke verbunden fühlen. Neben der Ausstellung der maximal drei Modelle soll die City Garage neue Konzepte ausprobieren, „die nicht immer unbedingt typisch für einen Automobilhersteller sind“, heißt es in einer Cupra-Mitteilung zur Eröffnung.

Zum Start waren natürlich die aktuellen Hoffnungsträger der Marke zu sehen. Einerseits das vollelektrische SUV Tavascan, das 2024 in den Verkauf kommt, andererseits die Studie Dark Rebel, die auf der IAA Mobility in München für Aufsehen gesorgt hatte. Der rein elektrische, zweisitzige Sportwagen war im Vorfeld unter Einbezug der Cupra-Fangemeinde entwickelt worden. Er könnte Ende des Jahrzehnts auf den Markt kommen.

„Deutschland ist einer unserer größten Märkte. Deshalb ist Berlin eine naheliegende Wahl für unsere neueste Cupra City Garage“, sagte Cupra-Vorstandsvorsitzender Wayne Griffiths zur Eröffnung des neuen Standorts. Man bringe einen Hauch des Spirits von Barcelona in die Stadt, um damit einen weiteren kulturellen Hotspot zu inspirieren. Neben Griffith waren weitere Führungskräfte zur Einweihung gekommen, darunter Cupras operativer Chef Sven Schuwirth und Deutschland-Geschäftsführer Bernhard Bauer. Weiterhin anwesend waren verschiedene Influencer in Diensten von Cupra, Markenbotschafter wie Daniel Brühl und Jasna Fritzi Bauer sowie verschiedene Musiker und DJs, die den Eröffnungsabend gestalteten.

Über die Entwicklung des Quartiers „Am Tacheles“ sind nicht alle Berliner glücklich. Der Ort hat in der alternativen Szene Berlins Bedeutung. Das Tacheles war nach der Wende und der Wiedervereinigung die Heimat einer Künstlerinitiative und vielfach in der Nutzung und Verwertung umstritten – bis hin zur Hausbesetzung. Seit der Zwangsräumung wird das 85.000 Quadratmeter große Areal saniert, um- und neu gebaut – und gilt durchaus als Symbol für die Gentrifizierung und Luxussanierung in der Hauptstadt.

(ID:49731041)

Jetzt Newsletter abonnieren

Verpassen Sie nicht unsere besten Inhalte

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung