Hebetechnik Erst denken, dann heben

Von Peter Diehl

Besondere Fahrzeuge erfordern besondere Hebetechnik. Wird diese Grundregel missachtet, sind Schäden an den Fahrzeugen nicht ausgeschlossen. Zehn Pkw-Sonderfälle und hierfür geeignete Hebebühnen-Bauarten zeigen Probleme und Lösungen auf.

Zweisäulen-Hebebühne mit Essmann-Brücke: Außen liegende Längsträger gestatten den ungehinderten Zugang zum gesamten Unterboden.
Zweisäulen-Hebebühne mit Essmann-Brücke: Außen liegende Längsträger gestatten den ungehinderten Zugang zum gesamten Unterboden.
(Bild: Consul)

Hebebühnen mit Schwenkarmen und Steckpilzen sieht man in deutschen Pkw-Werkstätten am häufigsten. Mal sind es Überflurbühnen mit zwei Säulen, mal Unterflurbühnen mit ebenso vielen Stempeln. Letzteres gern bei Werkstattneu- oder -umbauten, sofern Grundwasserspiegel oder Unterkellerung das zulassen.

Diese Hebebühnen-Bauarten erfordern vergleichsweise wenig Platz. Speziell bei der Bauart mit zwei Säulen dürfte jedoch ihr niedriger Preis ausschlaggebend sein. Auf der Negativseite ist anzumerken, dass sich Hebebühnen mit Schwenkarmen und Steckpilzen längst nicht zum Heben aller Pkw eignen.