Acea-Statistik EU-Nutzfahrzeugmärkte weiter im Rückwärtsgang

Quelle: dpa

Die Nutzfahrzeugmärkte haben immer noch mit den Auswirkungen der Corona-Krise zu kämpfen. Von einer anhaltenden Erholung ist die Branche noch weit entfernt.

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Aufgrund der Corona-Krise brach 2020 nahezu der gesamte Markt für Nutzfahrzeuge wochenlang zusammen.
Aufgrund der Corona-Krise brach 2020 nahezu der gesamte Markt für Nutzfahrzeuge wochenlang zusammen.
(Bild: Scania CV AB)

Die Nutzfahrzeugmärkte in Europa haben im Oktober weiter geschwächelt. In den Ländern der EU, der Efta und in Großbritannien wurden 180.821 Lkw, Busse und Transporter neu zugelassen und damit 15,2 Prozent weniger Fahrzeuge als im Vorjahresmonat, teilte der europäische Herstellerverband Acea am Donnerstag in Brüssel mit.

Bereits seit Juli gehen die Neuanmeldungen gegenüber dem Vorjahr zurück. Weil im durch Corona belasteten 2020 aber nahezu der gesamte Markt für Wochen und Monate zusammengebrochen war, steht nach den ersten zehn Monaten 2021 noch ein Plus von 15,7 Prozent auf 1,98 Millionen Fahrzeuge zu Buche.

Im Oktober ging es in allen fünf großen Nutzfahrzeugmärkten abwärts. Deutschland verzeichnete einen Rückgang der Neuzulassungen um knapp ein Viertel (-24,3 %). Während es in Frankreich (-23,3 %) und Italien (-22,9 %) nur wenig besser aussah als hierzulande, fiel der spanische Markt mit einem Minus von fast einem Drittel noch stärker zurück (-32,7 %). Einzig in Großbritannien fiel der Rückgang um 8,8 Prozent fast schon moderat aus.

Besonders hart waren die Einbrüche bei den Transportern bis 3,5 Tonnen (- 15,7 %) und den Bussen (-27,0 %). In der schweren Klasse lag der Rückgang nur bei 6,9 Prozent.

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