Euro-NCAP: Zwei Ausreißer nach unten

Autor / Redakteur: sp-x / Christoph Seyerlein

Elf von 15 getesteten Autos erhielten beim aktuellen Crashtest fünf Sterne. Zwei schon etwas ältere Fahrzeuge konnten mit dem Rest nicht mithalten.

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Der Lancia Ypsilon konnte die Tester des Euro-NCAP nicht überzeugen und erhielt nur zwei Sterne.
Der Lancia Ypsilon konnte die Tester des Euro-NCAP nicht überzeugen und erhielt nur zwei Sterne.
(Foto: Euro-NCAP)

Ein gutes Dutzend Autos hat die Crashtest-Organisation Euro-NCAP in ihrer neusten Runde vor die Wand gefahren, mit durchwachsenen Ergebnissen. Von den 15 getesteten Fahrzeugen erhielten elf die volle Punktzahl von fünf Sternen, zwei konnten vier Sterne erringen, jeweils ein Auto bekam drei und zwei Sterne.

Die Höchstpunktzahl erreichten BMW X1, Infiniti Q30, Jaguar XE und XF, Kia Optima und Sportage, Lexus RX, Mercedes GLC, Opel Astra sowie Renault Tasliman und Megane. Vier Sterne konnten Mini Clubman und Nissan Navara erreichen. Laut Euro-NCAP hatten mittlerweile fast alle Fahrzeuge der Testreihe Autonome Bremssysteme entweder serienmäßig oder optional an Bord – ein Voraussetzung für gutes Abschneiden.

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Wie stark sich die Testkriterien im Laufe der Jahre verschärft haben, kann man an den beiden Fahrzeugen ablesen, die am schlechtesten abgeschnitten haben: So bietet der Roadster BMW Z4 – seit 2009 auf dem Markt – zwar Front- und Seitenairbags und ESP serienmäßig, hat aber die von Euro-NCAP geforderte Unfallvermeidungs-Technik wie Notbrems- oder Spurhalteassistent nicht an Bord.

Noch schlechter, mit nur zwei Sternen, schnitt der Kleinwagen Lancia Ypsilon ab, der in der zweiten Generation seit 2011 auf dem Markt ist. Er enttäuschte in wichtigen Bereichen wie Insassenschutz und Assistenzsysteme. Sicherheitsbewusste Verbraucher können heutzutage deutlich bessere Autos in diesem Segment finden, so das Fazit der Prüfer.

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