Fertigpavillons als vollwertige Arbeitsplätze

Redakteur: Norbert Rubbel

Die Verkaufspavillons der Firma Graeff sind nach dem Baukastenprinzip gefertigt und lassen sich individuell erweitern. Gebrauchtwagenverkäufer können damit in unmittelbarer Nähe der Fahrzeuge arbeiten.

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Der Verkaufspavillon der Volkswagen Automobile Leipzig wurde in nur drei Wochen aufgebaut.
Der Verkaufspavillon der Volkswagen Automobile Leipzig wurde in nur drei Wochen aufgebaut.
(Foto: Graeff)

Schnellbauhallen wie Verkaufspavillons für das Gebrauchtwagengeschäft sind praktisch: Sie bestehen aus modularen Bauelementen, sind jederzeit erweiterbar und lassen sich – wenn nötig – schnell abmontieren und an einem anderen Standort wieder aufbauen. Das Pavillonprogramm der Firma Graeff reicht von achteckigen Raumsystemen über zweistöckige Gebäude bis hin zu Kombianlagen mit angeschlossenen Werkstatt- und Verkaufshallen.

Die Bauherren der Volkswagen Automobile Leipzig GmbH entschieden sich beispielsweise für ein zweigeschossiges Gebäude mit einer Gesamtfläche von 120 Quadratmetern. „Da wir die Anlagen an unserem Standort Lübars in Sachsen-Anhalt vorgefertigt hatten, konnten wir den Verkaufspavillon in nur drei Wochen bei unserem Kunden in der Leipziger Richard-Lehmann-Straße montieren“, erläutert Lukas Frey von der Graeff Container GmbH.

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Das Bauunternehmen lieferte das Gebäude fix und fertig mit der kompletten Elektroinstallation und der Sanitäranlage sowie mit Sonderausstattungen wie Schaufenster und Außenjalousien. Die riesigen Fensterfronten machen den Pavillon für die Gebrauchtwageninteressenten transparent und ermöglichen den Verkäufern den Blick auf die Fahrzeuge. Im Obergeschoss des Gebäudes befinden sich die Büros für die Verwaltung. Im Untergeschoss sind die Arbeitsplätze der Verkäufer untergebracht. Die Bauherren investierten in den anthrazitgrauen Verkaufspavillon rund 102.000 Euro.

Interessierte Bauherren, die auf ihren Gebrauchtwagenplätzen ebenfalls Verkäuferbüros installieren möchten, können sich auf der Graeff-Webseite über die Referenzobjekte informieren. Die Gestaltungsmöglichkeiten sind enorm, da sich die verschiedenen Raumsysteme miteinander kombinieren lassen.

Transport und Montage inbegriffen

Auch Volkswagen Automobile Chemnitz wollte ein separates Gebäude für das Gebrauchtwagengeschäft – eine Nummer kleiner, aber nicht weniger attraktiv als der Leipziger Pavillon. Die ebenfalls nach dem Baukastenprinzip gefertigte Architektur besitzt neben den zwei Verkäuferarbeitsplätzen eine Sitzgruppe für wartende Kunden. Ein großflächiger Bildschirm im Aufenthaltsraum zeigt den Besuchern die Gebrauchtwagenangebote und die zusätzlichen Serviceleistungen des Autohauses. Die Kosten für den 50 Quadratmeter großen Verkaufspavillon betrugen rund 44.000 Euro. „Unsere Leistung umfasste auch hier das komplette Gebäude inklusive Transport und Montage“, erklärt Frey.

Transparenz senkt die Schwellenängste

Charakteristisch für die Pavillons in Leipzig und Chemnitz ist die Kombination von Stahl und Glas. Das Material Stahl und die lackierten Außenwände in RAL 7016 (Anthrazitgrau) harmonieren mit der Markenarchitektur der Autohäuser.

Die großen Schaufenster der Gebäude haben neben der Transparenz noch weitere Vorteile: Der hohe Tageslichtanteil in den Räumen senkt die Stromkosten für künstliches Licht. Zudem reduzieren helle, einsehbare Räume die Schwellenängste der Kunden und schaffen eine offene Gesprächsatmosphäre.

Welchen Nutzen die modulare Bauweise für die Bauherren hat, erläutert Lukas Frey: „Sollte die Gebäudefläche beziehungsweise die Anzahl der Verkäuferarbeitsplätze nicht mehr ausreichen, lassen sich ohne aufwendige Umbauten zusätzliche Module an den bestehenden Pavillon anfügen. Und falls das Unternehmen seinen Standort für den Gebrauchtwagenverkauf wechselt, kann der Betriebsinhaber das Gebäude ohne Materialverlust an anderer Stelle wieder aufbauen.“ Für kurzfristige Einsätze wie Messen und Verkaufsevents können die Interessenten die Pavillons auch mieten. Den Auf- und Abbau übernimmt das Graeff-Montageteam.

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