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Ford-Rückruf: 6.000 Kuga drohen Hitzeschäden

| Autor / Redakteur: Niko Ganzer / Andreas Grimm

Wegen Waschdüsen, die sich möglicherweise überhitzend, müssen über 6.000 Fahrzeuge des Kompakt-SUVs Kuga in die Werkstatt. Das Problem löste bereits 2011 und 2014 Rückrufaktionen von Ford aus.

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Gut 6.000 Einheiten des Ford Kuga, Baujahr 2010, müssen in die Werkstätten.
Gut 6.000 Einheiten des Ford Kuga, Baujahr 2010, müssen in die Werkstätten.
(Bild: Ford)

6.077 in Deutschland registrierte Exemplare des Kompakt-SUV Kuga müssen zu den Ford-Vertragspartnern. „Die beheizten Waschdüsen einiger Fahrzeuge der Kuga-Baureihe sind unter Umständen nicht ordnungsgemäß abgedichtet“, begründete ein Sprecher der Ford Werke GmbH den aktuellen Rückruf.

Eine mangelhafte Abdichtung könne zu Korrosion aufgrund von Wassereintritt und in der Folge zum Überhitzen der Düsen führen. Dadurch seien Schäden am Düsengehäuse möglich, schlimmstenfalls sogar Hitze- und Brandschäden am Windlaufgrill mit Rauch- und Geruchsentwicklung. Betroffen sind Kuga-Modelle aus dem Bauzeitraum 18. Mai 2010 bis 31. Oktober 2010.

Für den Einbau neuer Waschdüsen sind etwa 20 Minuten veranschlagt. Den Mechanikern in der Vertragswerkstatt dürfte die Aktion bekannt vorkommen. Ford-Modelle waren bereits vor sechs und vor drei Jahren Gegenstand von Rückrufaktionen, die in beiden Fällen auf Probleme mit den Waschdüsen zurückgingen. 2011 war ebenfalls der Kuga des Baujahres 2008 betroffen, 2014 der C-Max der Baujahre 2007 bis 2010.

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 Niko Ganzer

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Freier Journalist