Gefahren: Hyundai Tucson

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Im Vergleich zum ix35 kommt der Tucson deutlich bulliger daher. Das erreichten die Designer einerseits durch den massiveren Hexagonal-Kühlergrill. Andererseits ist der Tucson deutlich breiter geworden: Drei Zentimeter legte das Kompakt-SUV zu und ist mit 1,85 Meter jetzt das breiteste Fahrzeug seiner Klasse.

Das wirkt sich – zusammen mit dem um ebenfalls drei Zentimeter verlängerten Radstand auf den Platz im Innenraum aus. Beinfreiheit und Schulterbreite legten zu. Der Tucson bietet sogar mehr Kopffreiheit als sein Vorgänger, obwohl das Auto einen Zentimeter niedriger ist als der ix35. Und mit 513 Litern ist der Kofferraum der größte seiner Klasse. Bei umgeklappten Sitzen steigt das Gepäckraumvolumen auf 1.503 Liter.

Im Innenraum fühlt man sich wohl. Instrumente und Schalter sind klar strukturiert, die Materialien fassen sich angenehm an und die Verarbeitung bietet keinen Grund zur Klage. Auch beim Geräuschniveau im Innenraum – das bei den Koreanern bislang auch mal etwas höher sein konnte – haben die Entwickler deutliche Fortschritte erzielt. Durch großflächig eingesetzte Dämmung und einen verbesserten cW-Wert ist der Tucson um 3dB leiser als sein Vorgänger.

Der Fahreindruck bestätigte diese Zahl. Anders als beispielsweise im i30 Turbo, in dem der gleiche Motor verbaut ist, fiel der aufgeladene 1,6-Liter-Benziner im Tucson auch bei höheren Drehzahlen nie unangenehm auf. Das 177-PS-Aggregat sorgt mit seinen 265 Nm Drehmoment für ausreichend Spritzigkeit und macht sowohl auf engen Landstraßen als auch auf der Autobahn eine gute Figur. Der ebenfalls getestete 185-PS-Diesel steht dem Benziner in nichts nach.

Die Lenkung lässt sich beim Tucson in zwei Stufen verstellen. Einen maßgeblichen Unterschied zwischen den Einstellungen „Sport“ und „Normal“ konnten wir auf der Testfahrt allerdings nicht feststellen.

Viele Assistenzsysteme

Der Tucson kommt – überwiegend gegen Aufpreis - mit jeder Menge technischen Helfern, die das Autofahren angenehmer und komfortabler machen. So sind unter anderem ein radargestütztes Auffahrwarnsystem mit autonomem Notbremsassistenten, ein Toter-Winkel-Assistent und eine kamerabasierte Verkehrszeichenerkennung bestellbar. Ein Spurhalteassistent mit Lenkeingriff, ein automatischer Einparkassistent und ein Rear-Cross-Traffic-Assistent, der beim rückwärtigen Ausparken quer verlaufenden Verkehr erkennt, stehen ebenfalls in der Optionsliste. Die Vordersitze sind auf Wunsch nicht nur beheizbar, sondern auch belüftet. Und das Navigationssystem bietet dank Tomtom-Life-Services unter anderem Verkehrsinformationen in Echtzeit.

Zu den cleversten Ausstattungsdetails gehört die automatisch öffnende Heckklappe, die es in Verbindung mit dem Smart-Key-System gibt. Der Fahrer muss dazu den Schlüssel bei sich tragen und wenige Sekunden hinter dem Auto stehen bleiben, damit sich der Kofferraum wie von Geisterhand öffnet.

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