Gefahren: Volvo XC60 sichert den Premium-Status

Autor / Redakteur: Julia Mauritz / Julia Mauritz

Für die zweite Generation des schwedischen Premium-SUVs müssen die Käufer mindestens 48.050 Euro in die Hand nehmen – doch dafür bekommen sie auch viel geboten.

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Zwischen 16.500 und 17.000 XC60 will Volvo 2018 verkaufen.
Zwischen 16.500 und 17.000 XC60 will Volvo 2018 verkaufen.
(Bild: Volvo)

Für die Präsentation seines Bestsellers XC60 hatte Volvo Deutschland weder Kosten noch Mühen gescheut: Hunderte Pressevertreter und Händler hatte der Importeur nach Dresden geladen, um auf dem Messegelände die zweite Generation seines Erfolgs-SUVs vorzustellen. Das Highlight des mehrwöchigen Einführungsevents war eine Sternfahrt der besonderen Art: Mehr als 100 deutsche Volvo-Händler stiegen zeitgleich in die auf sie zugelassenen XC60 ein und fuhren die Autos in ihre Betriebe – pünktlich zur offiziellen Modelleinführung am 15. Juli.

Die Fußspuren, in die die zweite Generation des Kompakt-SUVs tritt, sind groß. In den vergangenen Jahren war in Deutschland immerhin jeder dritte Volvo-Neuwagen ein XC60. Der Anteil im Segment der Premium-SUV lag bei stabilen zehn Prozent. Das soll auch künftig so bleiben: Volvo-Deutschland-Geschäftsführer Thomas Bauch traut dem neuen Modell im ersten vollen Verkaufsjahr 2018 zwischen 16.500 und 17.000 Neuzulassungen zu. „Das Segment wird den Marktanalysten zufolge weiter stark wachsen“, unterstreicht der Volvo-Manager.

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Das Interesse am ersten Vertreter der neuen 60er-Familie war in der Anfang März gestarteten Vorverkaufsphase groß: Die Händler konnten im Vorfeld der offiziellen Markteinführung bereits rund 4.000 Kundenaufträge schreiben.

Das Gesamtpaket des ersten Modells, das auf Volvos neuer SPA-Plattform vom Band rollt, ist stimmig – angefangen beim Design über die Ausstattung bis hin zum Fahrkomfort. Der XC60 inszeniert sich als die skandinavische Alternative im Premium-SUV-Segment.

Das Plus an edlen Materialien, Konnektivität und aktiven Sicherheitssystemen hat allerdings auch seinen Preis: Zur Markteinführung ist der XC60 mit serienmäßigem Allradantrieb und Achtgang-Automatikgetriebe ab 48.050 Euro erhältlich. Als Einstiegsmotor fungiert ein 140 kW/190 PS starker Vierzylinder-Diesel, der den Volvo-Prognosen zufolge – Dieselkrise hin oder her – wohl auf absehbare Zeit das meistverkaufte Aggregat bleiben wird.

Ab Mitte Juli stehen noch ein zweiter 173 kW/235 PS starker Selbstzünder zum Kauf bereit sowie zwei aufgeladene Benzin-Direkteinspritzer mit 187 kW/254 PS und 235 kW/320 PS. Nach oben abgerundet wird das Antriebsangebot ab August durch einen Plug-in-Hybriden, der es auf eine Gesamtsystemleistung von 300 kW/407 PS bringt. Der XC60 T8 Twin Engine verspricht eine rein elektrische Reichweite von 45 Kilometern.

Eine preislich niedriger angesiedelte Einstiegsversion mit Frontantrieb und einer abgespeckten Ausstattung soll Anfang 2018 folgen. Zum Vergleich: Der Vorgänger war in dieser günstigen Auslegung ab 35.400 Euro erhältlich. Der neue XC 60 dürfte allerdings einige tausend Euro darüber liegen.

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