MG-Rückruf Mangelhafte Sitzfixierung

Von Niko Ganzer 1 min Lesedauer

Offenbar kann sich beim MG3 der Fahrersitz bei einem Frontalcrash aus der Arretierung lösen. Weltweit muss deswegen eine sechsstellige Stückzahl des Chinesen in die Servicebetriebe.

Tausende MG3 müssen hierzulande zu den Servicepartnern – nähere Infos zur Maßnahme gibt es vom chinesischen Importeur nicht. (Bild:  MG Motor)
Tausende MG3 müssen hierzulande zu den Servicepartnern – nähere Infos zur Maßnahme gibt es vom chinesischen Importeur nicht.
(Bild: MG Motor)

Ohne Zusatzinfo des Importeurs muss eine Rückrufmeldung des Kraftfahrt-Bundesamts (KBA) zum MG3 auskommen. Die Behörde meldet ein Problem mit der Fixierung des Vordersitzes. Warnhinweise anderer Behörden legen nahe, dass es sich um den Fahrersitz handelt.

„Die Möglichkeit besteht, dass sich der Vordersitz bei einem Frontalzusammenstoß verschiebt“, bemängelt Flensburg. Dies gilt den Angaben zufolge weltweit für 117.425 Exemplare des MG3 (inkl. Hybridversion), davon 7.817 in Deutschland. Sie liefen zwischen 30. Januar 2024 und 26. November 2025 in China vom Band.

Das KBA kündigt eine „Überprüfung und Modifizierung des Sitzmechanismus“ an. Ob die Behörde die Durchführung der Abhilfemaßnahme an allen Fahrzeugen überwacht, ist noch nicht entschieden.

Fragen zum internen Aktionscode „RE004“ beantwortet eine Hotline, telefonisch erreichbar unter 0800 – 5777 222.

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