Genf-Studien: Bodenständige Entwürfe mit Nähe zum Endkunden

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Dauerthema „Crossover“

Das Dauerthema Crossover spielt natürlich auch bei den Studien eine wichtige Rolle. Allradspezialist Subaru zeigt am Genfer See mit dem Viziv Concept einen Ausblick auf künftigen Technologien und Formen der Marke. Der hochbeinige Zweitürer mit vier Sitzen und Plug-in-Diesel-Hybridmotor soll einen sogenannten symmetrischen Allradantrieb bekommen: Boxermotor für die Vorderachse und Elektromotor für die Heckachse. Ein sportlich-bulliges Coupé im Mini-SUV-Look passt auch ins Zukunftskonzept von Kia. Provo Concept nennen die Koreaner den kleinen Allrad-Hybrid mit 150 kW/204 PS, dessen Elektromotor beim Beschleunigen oder in Kurven noch einen zusätzlichen Schub von 33 kW/45 PS liefern soll.

Das Konzeptfahrzeug Technospace von Citroën ist eine Vorschau auf den neuen C4 Picasso. In Genf zeigen die französischen Designer jetzt, wie der Innenraum in Zukunft aussehen könnte: viel Licht, helle Materialien, besonders komfortable Sitze für diesen neuen Reisevan und unter anderem ein 12-Zoll-HD-Panoramabildschirm. Durch die neue modulare Plattform, so der Hersteller, soll ein CO2-Ausstoß von 98 g/km erreicht werden.

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Die Visionäre von Sbarro gehören in Genf schon zum festen Inventar der Abteilung Träume. Diesmal haben die Karosserieschneider den Réact`E.V. mitgebracht. Der elektrische Renner ist ein Beispiel für Jugend forscht, denn Sbarro unterhält unter dem Titel Espera ein Schulprojekt für junge Designer. Das rassige Leichtgewicht ist nicht nur stationärer Messehingucker, sondern soll auch an der Monte Carlo New Energy Rallye teilnehmen.

Luxuscoupés von Alfa und Spyker

Alfa Romeo räumte zwar auf dem Stand dem neuen Coupé 4C viel Raum ein, zeigte aber mit der Studie Gloria Concept ein Luxuscoupé, das ebenfalls von jungen Leuten entworfen worden ist. Die Studenten der Designhochschule IED in Turin hatten hier ihre Zeichenstifte im Spiel. Das knapp drei Meter lange Fahrzeug der Fiat-Tochter dürfte wie „Auto, Motor und Sport“ meldete, entweder von einem V6-Benziner oder einem V8-Biturbo angetrieben werden und zielt auf die nordamerikanischen und asiatischen Märkte.

Wie die berühmten italienischen Karosserieateliers von Bertone, Pininfarina, Giugiaro und Touring Superleggera so ist auch die holländische Schmiede Spyker auf handgefertigte Kleinstauflagen spezialisiert. 2012 fehlte die Minimarke in Genf, weil auch das Geld fehlte. Nun sind Sponsoren gefunden, und Spyker präsentiert stolz den Vanator. Der Leichtbaubolide ist nicht nur ein Neuanfang, manche nennen ihn auch einen Porsche-Killer - was man bei Spyker nicht gerne hört. Man wolle einfach zeigen, dass auch ein günstiges Fahrzeug realisierbar ist. In diesem Fall: rund 125.000 Euro.

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