Kfz-Innung Freudenstadt-Calw Goldene Ehrennadel für Willi Klumpp

Von Nick Luhmann 2 min Lesedauer

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Große Überraschung auf der Innungsversammlung Freudenstadt-Calw: Für seine langjährigen Verdienste erhielt der ehemalige Obermeister Willi Klumpp die Goldene Ehrennadel des Landesverbands Baden-Württemberg.

Besondere Ehrung in der Innung Freudenstadt-Calw: (v. l.) Lennart Nöller (Geschäftsführer Kreishandwerkerschaft Freudenstadt) und Rainer Biedermann (Vizepräsident Kfz-Verband Baden-Württemberg), ehrten Willi Klumpp im Beisein von Obermeister Eberhard Röller.(Bild:  Kfz-Innung Freudenstadt-Calw)
Besondere Ehrung in der Innung Freudenstadt-Calw: (v. l.) Lennart Nöller (Geschäftsführer Kreishandwerkerschaft Freudenstadt) und Rainer Biedermann (Vizepräsident Kfz-Verband Baden-Württemberg), ehrten Willi Klumpp im Beisein von Obermeister Eberhard Röller.
(Bild: Kfz-Innung Freudenstadt-Calw)

Für Willi Klumpp war es wohl die letzte als aktives Mitglied – aber auch eine außergewöhnliche Innungsversammlung. Beim letzten Tagesordnungspunkt „Verschiedenes“ kündigte Obermeister Eberhard Röller eine Ehrung der besonderen Art an, die es in der Historie der Kfz-Innung Freudenstadt-Calw bisher nur einmal gegeben hat.

Rainer Biedermann, Vizepräsident des Verbands des Kraftfahrzeuggewerbes Baden-Württemberg, ehrte Willi Klumpp mit der Goldenen Ehrennadel des Landesverbands für besonders herausragende Dienste. Klumpp war mehr als 50 Jahre unter anderem im Gesellenprüfungsausschuss, als Vorstandsmitglied der Kreishandwerkerschaft Freudenstadt und Obermeister der Innung ehrenamtlich tätig und zuletzt zehn Jahre lang Auditor der Region. Klumpp nahm unter großem Beifall sichtlich gerührt die Auszeichnung entgegen.

Zuvor stellte Geschäftsführer Lennart Nöller im nicht öffentlichen Teil der Versammlung die Finanzen der Innung vor, die die Versammlung dann verabschiedete. Anschließend berichtete Röller über das vergangene Jahr und die aktuelle Lage im Kraftfahrzeuggewerbe. Neben dem Mangel an Nachwuchskräften gilt es vor allem die Herausforderungen des digitalen Wandels und der E-Mobilität zu bewältigen. Auch die Automobilhersteller bereiten den Autohäusern großteils erhebliche Probleme, da sie sich zunehmend in die Geschäftsmodelle der Betriebe einmischen und kostspielige Restriktionen festlegen.

Ursula Wolff, Schulleiterin der Heinrich-Schickhardt-Schule Freudenstadt und Konstantin Minch, Oberstudienrat der Rolf-Benz-Schule Nagold, informierten über den Ausbildungsgang des System- und Hochvolttechnikers, der auch an den genannten Schulen angeboten werde.

Der systemverantwortliche Leiter Region, Wolfgang Schutzat, gab die Neuerungen zum Thema Partikelanzahlmessung bei Kraftfahrzeugen der Euro-6-Norm und den damit verbundenen Aufwand bekannt. Die Kfz-Werkstätten haben einen hohen Aufwand zu betreiben, damit alle Abgasuntersuchungen regelkonform und qualifiziert durchgeführt werden können, sagte er.

Die von der Kreishandwerkerschaft Freudenstadt organisierte Innungsversammlung zeigte erneut die unverzichtbare Rolle des regionalen Handwerks sowie die Handlungsfähigkeit und Lösungsorientierung der Betriebe in Zusammenarbeit mit deren Partnern, lobte Carsten Beuß, Hauptgeschäftsführer des Landesverbands Baden-Württemberg.

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