GTÜ-Chef de Biasi feiert die 60

Autor / Redakteur: Konrad Wenz / Dipl. Ing. (FH) Konrad Wenz

Rainer de Biasi hat mit rund 100 Gästen mehrere Jubiläen gefeiert: Neben seinem 60. Geburtstag stieß der GTÜ-Geschäftsführer auf die 60-millionste Fahrzeuguntersuchung der GTÜ und fünf Jahre Oldtimer-Gutachten an.

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GTÜ-Geschäftsführer Rainer de Biasi hat zu seinem 60. Geburtstag 60 Millionen Hauptuntersuchungen durch die GTÜ vermeldet.
GTÜ-Geschäftsführer Rainer de Biasi hat zu seinem 60. Geburtstag 60 Millionen Hauptuntersuchungen durch die GTÜ vermeldet.
(Foto: Wenz)

Der 1. Oktober wird GTÜ-Geschäftsführer Rainer de Biasi noch länger in Erinnerung bleiben. Privat konnte er mit rund 100 Gästen auf seinen sechzigsten Geburtstag anstoßen. Und beruflich erzielte er mit der Sachverständigen-Organisation GTÜ eine neue Bestmarke. Dem Publikum konnte er die 60-millionste Fahrzeuguntersuchung durch einen GTÜ-Prüfingenieur vermelden und auf fünf Jahre Oldtimer-Gutachten zurückblicken.

Vor zwei Jahrzehnten, im Jahr 1992, hatte ein GTÜ-Prüfingenieur die erste Hauptuntersuchung im Namen der GTÜ in Baden-Württemberg durchgeführt. Das Bundesland war das erste, dass die Überwachungsorganisation für die Durchführung der HU anerkannt hatte. Bis heute sind daraus über 60 Millionen Fahrzeugüberprüfungen geworden. In seiner Glückwunschrede führte Harald Brockmann, Präsident des Bundesverbands der freiberuflichen und unabhängigen Sachverständigen für das Kraftfahrzeugwesen (BVSK), diese Erfolgsstory einerseits auf das unermüdliche Engagement der GTÜ-Prüfingenieure zurück. Andererseits aber auch auf Rainer de Biasi, der seit fast zehn Jahren Geschäftsführer der GTÜ ist.

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Unter der Führung de Biasis sei die GTÜ zu einer stattlichen Organisation angewachsen. Heute würden ihr 2.200 Sachverständige, davon 1.800 Prüfingenieure, in über 830 Schadenbüros angehören. „Dieser Erfolg wäre ohne eine funktionierende Dachorganisation nicht möglich gewesen. Dabei war es stets der Anspruch der GTÜ, allen Kollegen gerecht zu werden“, erklärte Brockmann, dessen Verband einer der Gesellschafter der GTÜ ist.

Der studierte Volkswirt de Biasi begann seinen beruflichen Werdegang als Geschäftsführer einer Gaststätten GmbH. Nach einigen weiteren Stationen wie Hewlett Packard und AEG kam er schließlich zur GTÜ, deren Geschäftsführer er seit dem Jahr 2003 ist. „Wir brauchten in dieser Position einen versierten Kaufmann und Kommunikator – beides haben wir in der Person Rainer de Biasi gefunden“, erklärte Brockmann.

Rainer Süßbier, Technischer Leiter der GTÜ, überreichte im Namen der GTÜ-Mitarbeiter dem Chef ein Geschenk (Flug einer Boing 747 im Flugsimulator der Lufthansa). Danach bedankte sich de Biasi sichtlich bewegt bei allen Anwesenden: „Die Reden haben gar nicht weh getan.“ Gleichzeitig machte der GTÜ-Lenker klar, dass es noch einiges zu tun gebe. Er wolle weiter an der Liberalisierung des Sachverständigen- und Gutachtenwesens arbeiten. Zudem appellierte er an das Deutsche Kraftfahrzeuggewerbe, am dualen System – Überwacher prüfen, Werkstätten reparieren – festzuhalten. Dieses System habe sich bewährt. „Die Autofahrer haben ein Recht auf eine neutrale Untersuchung ihrer Fahrzeuge“, resümierte de Biasi.

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