Executive Circle Award Heinrich Rosier: „Ich gehe nicht mit 67 in Rente“

Von Wolfgang Michel 10 min Lesedauer

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»kfz-betrieb« hat den geschäftsführenden Gesellschafter der Rosier-Gruppe für sein Lebenswerk ausgezeichnet. In über drei Jahrzehnten hat Heinrich Rosier (rechts) das Mendener Familienunternehmen zur heutigen Größe entwickelt und die Weichen für die Zukunft gestellt.

Da ist das Ding: Matthias Bauer, CEO der Vogel Communications Group, zeichnete Heinrich Rosier für sein Unternehmer-Lebenswerk aus.(Bild:  Stefan Bausewein)
Da ist das Ding: Matthias Bauer, CEO der Vogel Communications Group, zeichnete Heinrich Rosier für sein Unternehmer-Lebenswerk aus.
(Bild: Stefan Bausewein)

Das Unternehmen des diesjährigen Preisträgers wurde am 28. Februar 1927 gegründet. In die Selbstständigkeit startete der Großvater seinerzeit, indem er Autos gegen Geld verlieh. Auf die Autovermietung folgte eine Tankstelle mit Werkstatt. Zunächst verkaufte er dort Fahrzeuge der Marke Mercedes-Benz. Den ersten Händlervertrag schloss das Unternehmen jedoch nicht mit dem Stern, sondern 1932 mit Auto-Union ab. Erst vier Jahre später kam die offizielle Vertretung für die Daimler-Benz AG hinzu. Damit gehörte das Autohaus zu den ersten deutschen Mehrmarkenhändlern und griff einem Trend vor, der erst viele Jahrzehnte später den Markenhandel in ganz Deutschland erfassen sollte.

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Doch zurück zu Heinrich Rosier: Der kam am 20. September 1962 in Fröndenberg/ Nordrhein-Westfalen auf die Welt – genau 30 Jahre nach der Unterzeichnung des ersten Händlervertrags. Der Enkel erhielt den Vornamen des Unternehmensgründers. Der Großvater ist 1983 verstorben. Heinrich Rosier wächst in Frömern auf. Der Ortsteil seiner Geburtsstadt liegt etwa fünf bis zehn Minuten vom elterlichen Betrieb entfernt. Das Autohaus war von morgens bis abends der Lebensmittelpunkt der gesamten Familie. Die Firma stand immer im Vordergrund. In einem Interview sagte der Preisträger einmal dazu: „Ich wurde in ein Autohaus hineingeboren.“

Als ältester von drei Brüdern und Vertreter der dritten Generation war Heinrich Rosier früh als Nachfolger im elterlichen Betrieb vorgesehen. Bereits als Kind und später als Jugendlicher übernahm er dort verschiedene Aufgaben, unter anderem in der Fahrzeugaufbereitung. Zur gelebten Familientradition gehörte es auch, dass Geschäftsessen zu Hause oder im Haus des Großvaters stattfanden. Heinrich Rosier gestaltete diese Begegnungen frühzeitig aktiv mit.

Heinrich Rosier (Mitte) mit Sohn Paul (Direktor Organisation) und seinem Partner, Geschäftsfüher und Freund, Marc Heinen.  (Bild:  Stefan Bausewein)
Heinrich Rosier (Mitte) mit Sohn Paul (Direktor Organisation) und seinem Partner, Geschäftsfüher und Freund, Marc Heinen.
(Bild: Stefan Bausewein)

Nach seiner Schulzeit absolvierte er ein Studium zum Kfz-Betriebswirt an der BFC in Calw. Am 1. April 1990 trat Heinrich Rosier in das Familienunternehmen ein und übernahm verschiedene Aufgaben beim Aufbau der neuen Standorte in Ostdeutschland. 1993 wurde er Geschäftsführer des Mercedes-Benz-Betriebs in Stendal, ab 1996 zusätzlich Mitgeschäftsführer der Mercedes-Benz-Betriebe im Sauerland. Die Übergabe der Verantwortung erfolgte fließend. 2011 schließlich übertrug ihm der Vater im Einvernehmen mit der Familie seine Gesellschafteranteile. Der Senior verabschiedete sich mit 75 Jahren in den Ruhestand. 2020 ist der Vater mit 85 Jahren verstorben. Mutter Marianne lebt ebenfalls nicht mehr.

Holpriger Übergang von der zweiten auf die dritte Generation

Der Generationswechsel begann jedoch bereits im Sommer 2009. Damals hatten sich der Vater und dessen Bruder aus dem operativen Geschäft zurückgezogen. Der Preisträger verantwortete bereits seit Jahren die einzelnen Holding-Gesellschaften. Der Übergang der unternehmerischen Verantwortung von der zweiten auf die dritte Generation verlief holprig. Gemeinsam mit seiner Frau Sylvia möchte Heinrich Rosier den Generationswechsel besser gestalten. Ihm ist ein ruhiger, zukunftsorientierter und damit erfolgreicher Übergang wichtig. Diesen zum Unternehmen passenden Übergang gestaltet er gemeinsam mit seiner Ehefrau und seinem Sohn Paul.

Was ist der Executive Circle?

»kfz-betrieb« vergibt den „Executive Circle Award“ im Rahmen eines exklusiven Forums für die großen Autohändler Deutschlands. Dieser Executive Circle fand zum elften Mal auf Schloss Steinburg in Würzburg statt. Zum Executive Circle lädt die Medienmarke ausschließlich die oberste Führungsebene der großen Autohändler Deutschlands ein. Ziel dieser Veranstaltung ist es, den markenübergreifenden Austausch herzustellen und hoch qualifizierte Kompetenzen zu vernetzen. Unterstützt wurde der Executive Circle 2025 von der Deutschen Automobil Treuhand (DAT).

Doch zurück ins Jahr 2004: Bereits damals lag Heinrich Rosier der Umweltschutz am Herzen. Vor über 20 Jahren sagte er gegenüber »kfz-betrieb«: „Wir nutzen jede Möglichkeit, um Effizienzsteigerung und Nachhaltigkeit zu vereinbaren.“

2007 zählte das Unternehmen des Preisträgers 14 Fabrikate an 21 Standorten in Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Sachsen-Anhalt. 2011 gehörte die Autohausgruppe des Preisträgers zu den zehn größten Mercedes-Benz-Händlern in Deutschland. An den 21 Standorten beschäftigte das Unternehmen rund 1.300 Mitarbeitende. Der jährliche Umsatz betrug rund 500 Millionen Euro.

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Der Executive Circle kommt erneut am 27. September 2027 zusammen. (Bild:  Stefan Bausewein)
Der Executive Circle kommt erneut am 27. September 2027 zusammen.
(Bild: Stefan Bausewein)

2012 wurde die Rosier-Gruppe von »kfz-betrieb« mit dem Internet Sales Award ausgezeichnet. Dem Händler war es gelungen, seinen Mehrmarkenvertrieb auf nur einer einzigen Internetseite zu bündeln. Das war seinerzeit – allen voran vonseiten der Premiumhersteller – nicht gewünscht, was dem Preisträger wiederum egal war.

Teilverkauf an Marktbegleiter

Zum 1. Januar 2016 gab es eine große Veränderung im Hinblick auf das Marktgebiet der Autohausgruppe des Preisträgers. Der Bruder verkaufte die von ihm verantworteten elf Mercedes-Betriebe an einen Marktbegleiter. Vom Verkauf nicht betroffen war der von Heinrich Rosier verantwortete Unternehmensteil der Autohausgruppe. Er sagte damals: „Wir werden unsere Gruppe weiterhin in der fast 90-jährigen Tradition als inhabergeführtes Unternehmen erfolgreich weiterführen.“ Dass der von seinem Bruder verantwortete Unternehmensteil verkauft werden sollte, war dem Preisträger bekannt. Der Verkauf an einen unmittelbaren Marktbegleiter kam für ihn jedoch überraschend. Längst hat er damit seinen Frieden gemacht und sich auf den Ausbau seines Unternehmens konzentriert.

Dass ihm das in den Folgejahren hervorragend gelungen ist, belegen Zahlen: 2017 verbesserte sich der Umsatz um 90 Millionen Euro. Er kletterte von 530 Millionen auf 620 Millionen Euro. 2020 waren es bereits 700 Millionen Euro, 2025 eine Milliarde Euro. „Als Familienunternehmen sind wir vorwiegend in mittelgroßen Städten und eher ländlichen Regionen zu Hause, strahlen mit unseren Angeboten aber stark bis in die angrenzenden Großstädte hinein“, sagte der Preisträger Ende 2025 in einem Gespräch mit »kfz-betrieb«.

Dossier: Händlerstrategien

Neue Wege im Autohandel: Strategien für die Zukunft

(Bildquelle: VCG)

Verunsicherte Käufer, E-Mobilität, Fachkräftemangel: Die deutschen Autohändler stehen aktuell vor gewaltigen Herausforderungen. Erfolgreiche Unternehmen reagieren mit durchdachten Digitalisierungs-, Personalmanagement- und Vertriebsstrategien, oder sie strecken ihre Fühler nach ganz neuen Geschäftsfeldern aus. Was wirklich funktioniert erfahren Sie im Online-Dossier Händlerstrategien.

Heinrich Rosier versteht sein Unternehmen mittlerweile nicht mehr als reine Autohandelsgruppe, sondern als vielseitigen Mobilitätspartner, der seinen Kunden eine umfassende Angebotspalette samt dazugehöriger Dienstleistungen anbieten kann.

Apropos Großstädte: Zum 1. Oktober 2026 wurden acht Betriebe der ehemaligen Mercedes-Benz-Niederlassung Hannover Teil der Autohausgruppe des Preisträgers. Mit der Niederlassungs-Übernahme erschließt sich das Unternehmen ein zusammenhängendes Geschäftsgebiet. „Unser Ziel ist es, dass der Stern in Hannover künftig noch heller strahlt. Dies wollen wir im partnerschaftlichen Verbund mit den Mitarbeitenden vor Ort erreichen, mit einer starken Kundenorientierung und dem Anspruch, mit der Premiummarke Mercedes-Benz die Nummer 1 in der Region zu sein“, sagte der Preisträger Anfang 2026. Und weiter: „Klar gibt es auch Skaleneffekte, aber vor allem geht es darum, Marktanteile zu sichern, denn der Konzentrationsprozess und der Wettbewerb in unserer Branche schreiten weiter voran. Mit der Übernahme bauen wir unser Geschäft weiter aus, stärken unsere Reputation bei den Herstellern und stellen uns zukunftssicher für weitere Generationen auf.“

Familienmensch mit klaren Prinzipien

Seine Familie beschreibt den Preisträger als Menschen mit klaren Werten und einer ruhigen, besonnenen Art. Sein Wort zählt. Vertrauen, Ehrlichkeit und Verlässlichkeit sind für ihn eine Lebenseinstellung. Dem Familienmenschen sind Zusammenhalt und Nähe wichtig. Oft sind es weniger seine Worte als seine Haltung, seine Taten und seine Verbindlichkeit, die ihn auszeichnen. Er hört zu, wenn es darauf ankommt, und begegnet anderen mit Respekt und auf Augenhöhe. Zugleich ist er gesellig und feiert gern mit Freunden. Familie, Vertrauen, Ehrlichkeit und ein starkes Wir-Gefühl haben für ihn oberste Priorität. Zudem engagiert sich der Preisträger in seiner Heimatstadt und darüber hinaus. Unter anderem war er Schirmherr der Aids-Gala auf Sylt. Von 2006 bis 2014 war er ehrenamtlicher Cheforganisator des Stadtfestes Menden à la Carte, das jährlich Tausende Besucher in die Hönnestadt lockte.

Seit 2015 engagiert er sich als Schirmherr für das Altenheim St. Vincenz in Menden und unterstützt die Einrichtung mit jährlichen Spenden, unter anderem aus den Erlösen von Benefizveranstaltungen. Daneben übernahm er weitere Schirmherrschaften für soziale Einrichtungen. Ferner unterstützt sein Unternehmen durch Sponsoring und Spenden zahlreiche Aktivitäten in den Regionen der Autohaus-Standorte.

Der Preisträger verbringt viel Zeit mit Familie und Freunden. Nicht selten endet der gemeinsame Abend in einer Bar. In jungen Jahren zählte zu seinen Hobbys neben dem Reiten auch das Skifahren im Schnee und auf dem Wasser. Heute schlägt sein Herz auch in der Freizeit für Autos: Ganz besonders für Oldtimer der Marke Mercedes-Benz, von denen er einige besitzt. Daneben bleibt wenig Zeit für Hobbys. Einmal im Jahr unternimmt er mit Freunden eine Motorradtour.

Ganz besonders stolz ist der Preisträger auf seine beiden Söhne, speziell auf Paul, der schon in jungen Jahren für die Firma brennt und die vierte Generation im Unternehmen vertritt. Zu Recht stolz ist der Preisträger auch auf die Entwicklung des Unternehmens, von einer kleinen Tankstelle zu einer der größten Autohausgruppen Deutschlands.

Trotz der Größe ist das Unternehmen immer ein Familienunternehmen geblieben, in dem sich die Mitarbeitenden wohlfühlen und Betriebszugehörigkeiten von 40, 45 oder sogar 50 Jahren vorkommen. Für den Preisträger sind allen voran die engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Erfolgsgarant für das Unternehmen.

Vierte Generation am Startblock

Auf die Frage „Wenn Sie heute ein Autohaus neu gründen müssten: Würden Sie es überhaupt noch tun?“ antwortete Heinrich Rosier im April 2026: „Auf jeden Fall! Ich würde das immer wieder machen. Ich bin hier reingeboren worden und könnte mir nichts Besseres vorstellen. Und ich habe das große Glück, dass mit meinem Sohn schon seit einigen Jahren die vierte Generation im Unternehmen ist.“

Für den Preisträger ist eine Übernahme in der Größenordnung der Mercedes-Benz-Niederlassung Hannover ein Generationenprojekt. Wenn die Nachfolge in der Familie nicht gesichert wäre, hätte er sich das wahrscheinlich nicht mehr angetan. So aber wird er weiterhin ein wachsames Auge im Hinblick auf künftige Zukäufe haben.

Neben der Kernmarke Mercedes-Benz vertreibt die Autohausgruppe des Preisträgers derzeit auch die Marken Audi, Volkswagen, Skoda, Seat, Cupra, Peugeot, Smart, Maxus, Fuso und Vespa. Insgesamt ist die Autohausgruppe aktuell mit 38 Betrieben in Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt, Hamburg und Schleswig-Holstein vertreten. Die Mitarbeiterzahl ist auf knapp 2.000 angewachsen, darunter rund 340 Auszubildende. Der jährliche Gesamtumsatz beläuft sich nach der Übernahme der Mercedes-Benz-Niederlassung Hannover auf rund 1,4 Milliarden Euro. Der Absatz steigt künftig auf rund 26.000 Fahrzeuge.

„Wir haben viel Eigenkapital“

In den vergangenen Jahrzehnten hat der Preisträger seine Autohausgruppe trotz einschneidender Ereignisse äußerst erfolgreich weiterentwickelt. Allein in den vergangenen rund zehn Jahren verdoppelte sich der Umsatz von 500 Millionen auf über eine Milliarde Euro. Im Februar 2027 feiert das Unternehmen des Preisträgers seinen 100. Geburtstag. Über ein Drittel dieser Zeit hat er persönlich geprägt. Sein Großvater und Vater wären mächtig stolz auf ihn.

Der Preisträger sagte nach der Auszeichnung: „Ohne meinen Partner und Freund Marc Heinen hätte ich das nicht geschafft. Zusammen mit meinem Sohn Paul und der ganzen Geschäftsleitung sind wir ein sehr bodenständiges Team. Wir haben viel Eigenkapital und konnten deshalb auch zuletzt so stark expandieren. Ich bin jetzt 63 – und wenn ich meinen Sohn jetzt nicht hier an meiner Seite hätte, hätte ich schon längst keine Lust mehr. Aber er hat richtig Bock, das alles zu machen und deshalb macht es auch mir Riesenspaß. Wir sind ein Familienbetrieb. Das ist meine Motivation und deshalb werde ich auch nicht mit 67 in Rente gehen.“

»kfz-betrieb«-Chefredakteur Wolfgang Michel kommentiert die Auszeichnung mit den Worten: „Ich habe den Preisträger nie als Lautsprecher erlebt, der sich stets in den Mittelpunkt stellt. Vielmehr ist er ein exzellenter Stratege, der mit ruhiger Hand und großem Sachverstand, sein Unternehmen stetig weiterentwickelt. Auch wenn der Wind aus verschiedenen Richtungen weht, steht er wie ein Fels fest in der Brandung und verliert nie die Bodenhaftung.“

Ergänzendes zum Thema

Executive Circle Award: Alle bisherigen Preisträger

2025: Im vergangenen Jahr wurde Kurt Kröger posthum geehrt. Als geschäftsführender Gesellschafter hat er die Hamburger Dello-Gruppe in vier Jahrzehnten zur heutigen Größe entwickelt. Kurt Kröger erhält posthum den „Executive Circle Award 2025“

2024 ehrte »kfz-betrieb« den damaligen und noch immer amtierenden ZDK-Präsidenten Thomas Peckruhn mit dem „Executive Circle Award“ für sein umfassendes – unternehmerisches wie ehrenamtliches – Engagement im Kfz-Gewerbe.

2023 erhielt Wolfgang Hermann den „Executive Circle Award“ für seine vielfältigen Verdienste um Unternehmen und Branche. Ausgehend vom elterlichen Kfz-Betrieb hat der Preisträger die heutige Hermann-Gruppe entwickelt und sich zudem in vielen Ehrenämtern innerhalb und außerhalb des Kfz-Gewerbes engagiert.

2022 wurde Heinz-Dieter Tiemeyer mit dem „Executive Circle Award“ für sein Lebenswerk ausgezeichnet. Ausgehend von drei elterlichen Autohäusern hat der Preisträger das Familienunternehmen in die Liga der größten Autohändler Deutschlands geführt.

2021 bekam Albert K. Still den „Executive Circle Award“ für sein Lebenswerk. Ausgehend von zwei elterlichen Autohäusern hat der Preisträger das Familienunternehmen ab 1967 zum zweitgrößten Autohändler Deutschlands entwickelt.

2020 zeichnete »kfz-betrieb« Andreas Senger posthum mit dem „Executive Circle Award“ für sein Lebenswerk aus. Ausgehend von zwei elterlichen Autohäusern hat der Preisträger von 1984 bis zu seinem Tod im April 2020 die heutige Senger-Gruppe geformt.

2019 erhielt Helmut Peter den „Executive Circle Award“. In den zurückliegenden 30 Jahren hat der Kfz-Meister eine eindrucksvolle Mehrmarken-Autohausgruppe entwickelt.

2018 erhielt Thomas Koch den „Executive Circle Award“. Gemeinsam mit zwei Freunden gründete Koch 1993 in Berlin sein Autohandelsunternehmen. Im ersten Jahr verkaufte das Unternehmen 150 Fahrzeuge. Zum Zeitpunkt der Auszeichnung hatte die Koch Gruppe Automobile AG insgesamt sechs Marken im Neuwagen-Portfolio, die sich über insgesamt 16 Standorte verteilten.

2017 ging die Auszeichnung für das Lebenswerk an Jürgen Tauscher. Vom Azubi über den Automobilverkäufer hat er es bis an die Vorstandsspitze der Fahrzeug-Werke Lueg AG geschafft.

2016 erhielt den Executive Circle Award der Niederbayer Franz Xaver Hirtreiter. Der frühere Tageszeitungsverleger und spätere Inhaber der AVP-Autohausgruppe wurde für sein Lebenswerk als Quereinsteiger im Automobilhandel geehrt.

2015: Erster Preisträger des Executive Circle Award war Burkhard Weller. Den Ursprung der heutigen Wellergruppe bildete die 1979 in Osnabrück gegründete Autoweller GmbH & Co. KG. Dort startete Weller mit zwei Mitarbeitern als Toyota-Vertragshändler, GM-Importeur und Harley-Davidson-Händler.

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