Markenstrategie Mit diesen Modellen tritt Honda ins E-Zeitalter

Quelle: sp-x 2 min Lesedauer

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Honda tat sich lange Zeit schwer mit dem Abschied vom Verbrenner. Auf der Tech-Messe CES zeigen die Japaner, wie er doch gelingen soll.

Als Japans drittgrößter Autohersteller setzt Honda nun voll auf Elektro.(Bild:  Honda)
Als Japans drittgrößter Autohersteller setzt Honda nun voll auf Elektro.
(Bild: Honda)

Pkw, Motorräder, Rasenmäher, Boote oder Stromgeneratoren – es gibt kaum einen Maschinenbereich, in dem nicht potenziell auch ein Honda-Aggregat werkeln könnte. Rund 28 Millionen Benziner baut der Hersteller jährlich. Daher wundert es nicht, dass dem japanischen Verbrenner-Giganten der Aufbruch in eine Elektrozukunft schwerfällt und er eher zu den Spätzündern beim Thema EV zählt.

Doch das soll Schnee von gestern sein. Nach ersten zaghaften Gehversuchen mit dem Kleinwagen „e“ sowie dem aktuellen Kompakt-SUV „e:Ny1“ setzt Japans drittgrößter Autohersteller nun voll auf Elektro. In gerade einmal sechs Jahren stoßen rund 30 Stromer zum globalen Modellportfolio dazu und werden rund 40 Prozent des Jahresabsatzes ausmachen.

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Eine neue, elektrifizierte Modellreihe

Auf der Elektronikmesse CES in Las Vegas zeigen zwei Concept Cars der neuen Honda „0“-Modellreihe, wie der Wandel zur E-Mobilität gelingen soll. Abgerundet wird der Auftakt zur Neuausrichtung mit einem neuen Honda-Logo, das zur Premiere beide Studien ziert.

Der Honda „Saloon“ ist das Flaggschiff der neuen EV-Familie. Mit einer betont langgezogenen und sportlichen Linie hebt sich die Limousine auf den ersten Blick mutig vom Gros aktueller E-Fahrzeuge ab, die überwiegend dem SUV-Trend folgen.

„Elektrifizierung ändert fundamental die gestalterischen Möglichkeiten und damit die Fahrzeugformen. Wir erleben einen tiefgreifenden Umbruch“, erklärt Hondas Chefdesigner Toshinibu Minami die neue Designsprache. „Dabei lassen wir stärker als zuvor Aerodynamik auch in die Fahrzeugform einfließen.“ Trotz der auffallend niedrigen Bauhöhe haben die vier Passagiere in der sportlichen Fünf-Meter-Flunder erstaunlich viel Platz.

Mehr Freiraum in der Kabine bietet der Van „Space Hub“. Er soll seinen Insassen maximale Flexibilität bieten, damit sie während der Fahrt tun können, was immer sie auch wollen. Die beiden hinteren Sitzreihen sind einander zugewandt.

Fokus auf Leichtbau und Aerodynamik

Schlank, leicht und clever – mit diesem Entwicklungsansatz seiner „0“-Reihe will sich Honda bewusst vom Branchentrend schwerer und großer SUV lösen. Der gemeinsame Nenner hierbei: den Raum für die Insassen maximieren, indem man den Platzbedarf für mechanische Komponenten minimiert. Leichtbau und aerodynamische Effizienz sind dabei der Schlüssel für große Distanzen anstelle großer Batterien, die zwar ein Reichweitenplus versprechen, aber eben auch viel Platz benötigen und vor allem schwer sind.

Antriebsseitig hält sich Honda noch weitestgehend bedeckt, verspricht aber Leistungsdaten, die auch Zweifler überzeugen sollen. Die Modelle erhalten kompakte Antriebsachsen, in denen die Komponenten E-Motor, Getriebe und Inverter direkt integriert sind. Reichweiten an die 500 Kilometer sollen vom Start weg drin sein. Auch das Laden soll dank 800-Volt-Architektur keinen Stress mehr verursachen. In weniger als 15 Minuten wird die Standardladung von 15 bis 80 Prozent der Kapazität erledigt sein.

Eine tragende Rolle sollen fortschrittliche Assistenz- und Sicherheitssysteme für Gelassenheit an Bord spielen. Die neuen Fahrzeuge werden über fortschrittliche KI-, Sensor- sowie Erkennungs- und Entscheidungstechnologien verfügen, um natürlichere automatisierte Funktionen zu ermöglichen. Die Markteinführung des ersten Modells der neuen Honda „0“ Reihe beginnt 2026 in Nordamerika – Europa und damit auch Deutschland folgen im Anschluss.

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