Innungen überreichen die Gesellenbriefe

Viele Innungen haben ihre Nachwuchskräfte freigesprochen

| Autor: Christoph Baeuchle

Die Kfz-Innungen feierten in den vergangenen Wochen zahlreiche Freisprechungen.
Die Kfz-Innungen feierten in den vergangenen Wochen zahlreiche Freisprechungen. (Foto: Innung Saarland)

In den vergangenen Monaten haben die Kfz-Meisterbetriebe und Innungen eindrucksvoll bewiesen, dass sie ihren gesellschaftlichen Aufgaben nachkommen. In zahlreichen Freisprechungen erhielten die Nachwuchskräfte ihre Gesellenbriefe und wurden damit für die Mühen und Anstrengungen in den Jahren zuvor belohnt.

Damit haben viele Jugendliche einen wichtigen Schritt auf ihrem Berufsweg gemacht. „Sie können stolz sein auf das Erreichte“, sagte Obermeister Mark Scherhag bei den Feierlichkeiten der Kfz-Innung Mittelrhein. In Koblenz hatten 112 Prüflinge an den Tests teilgenommen, 96 haben sie erfolgreich bestanden. Zugleich wies Scherhag darauf hin, dass der erfolgreiche Berufsabschluss nur eines von vielen möglichen Etappenzielen sei. Nun gelte es, sich neue Ziele zu setzen und neue Erfahrungen zu sammeln, sei es durch Aufenthalte im Ausland, durch zusätzliche Qualifikationen oder die Meisterprüfung.

Günther Haller, Obermeister der Kfz-Innung Schwaben, betonte in seinem Grußwort den Stellenwert der Gesellenprüfung, aber auch die Notwendigkeit, in der „Wissensgesellschaft des 21. Jahrhunderts“ bildungsmäßig am Ball zu bleiben. Für mehr als 500 Gäste in der Stadthalle richtete das Team der Kfz-Innung Schwaben um Geschäftsführerin Petra Brandl eine festliche Veranstaltung aus, in deren Mittelpunkt die Überreichung der Gesellenbriefe an 330 erfolgreiche Junghandwerker stand.

Die erfolgreichen Prüflinge haben den Weg für weitere Nachwuchskräfte freigemacht. Die Zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverhältnisse war 2012 im gesamten Handwerk wie im Kfz-Gewerbe leicht rückläufig: Laut Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) entschlossen sich gut 20.000 Jugendliche im vergangenen Jahr zu einer Ausbildung zum Kfz-Mechatroniker, rund zwei Prozent weniger als im Jahr zuvor. Trotz der rückläufigen Zahl neu abgeschlossener Ausbildungsverträge ist der „Kfz-Mechatroniker“ noch immer der Lieblingsberuf junger Männer und belegt Platz 1 der Rangliste „Neu abgeschlossene Ausbildungsverhältnisse“.

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