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Jörg Saalmüller ist tot

Redakteur: Vera Scheid

Der Inhaber des ehemaligen Würzburger Autohauses Saalmüller – einst größter Ford-Haupthändler Bayerns – ist laut Medienberichten bereits Ende Dezember im Alter von 70 Jahren gestorben.

( Archiv: Vogel Business Media )

Würzburg trauert um Jörg Saalmüller. Wie die Regionalzeitung „Main Post“ am Mittwoch auf ihrer Internetseite berichtete, starb Saalmüller bereits am 27. Dezember 2011 im Alter von 70 Jahren in der Nähe von Berlin.

Der einst größte Ford-Haupthändler Bayerns, der 2006 noch über ein großes Filialnetz in und um Würzburg verfügte, war 2009 in finanzielle Schieflage geraten. In der Folge scheiterten mehrfach Übernahmeverhandlungen, sodass Jörg Saalmüller Mitte April 2010 Insolvenz anmelden musste.

Das Unternehmen Saalmüller wurde 1936 von Albert Saalmüller, dem Vater von Jörg Saalmüller, gegründet. Nach dem Zweiten Weltkrieg handelte Saalmüller zunächst mit den Fabrikaten Borgward, Goliath und Lloyd. 1949 siedelte der Händler mit seiner Firma in ein damals noch größtenteils unerschlossenes Gewerbegebiet in Würzburg um. 1961 übernahm Saalmüller die Ford-Vertretung in der Mainfrankenmetropole, damals mit Filialen in Würzburg, Schweinfurt und Bad Kissingen. 1994 kam ein weiteres Autohaus in Kitzingen hinzu. Seit 1999 vertrieb das Autohaus zudem Fahrzeuge der Marke Jaguar.

Seit Herbst vergangenen Jahres lebte Jörg Saalmüller in der Nähe von Berlin.

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