Verkehrspolitik Kfz-Gewerbe begrüßt Tempo beim Autobahnausbau

Von Doris Pfaff 2 min Lesedauer

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Lob für die Beschlüsse der Koalition der Bundesregierung kommt vom baden-württembergischen Kfz-Gewerbe: Vom höheren Tempo beim Ausbau von Stau-Autobahnen profitierten Umwelt und Wirtschaft. Bedenken gibt es jedoch wegen der Mauterhöhung.

Die Koalition der Bundesregierung sprach sich für den Ausbau bestimmter von Stau belasteter Autobahnen aus. Davon würden der Umweltschutz und die Wirtschaft im Land profitieren, lobt das Kfz-Gewerbe Baden-Württemberg.(Bild:  frei lizenziert /  Pixabay)
Die Koalition der Bundesregierung sprach sich für den Ausbau bestimmter von Stau belasteter Autobahnen aus. Davon würden der Umweltschutz und die Wirtschaft im Land profitieren, lobt das Kfz-Gewerbe Baden-Württemberg.
(Bild: frei lizenziert / Pixabay)

Die Entscheidung des Koalitionsausschusses der Bundesregierung, Genehmigungsverfahren zu beschleunigen, erhält Zustimmung vom baden-württembergischen Kraftfahrzeuggewerbe. Laut Beschlüssen stehen Straße und Schiene im Fokus der Beschleunigung von Verkehrsprojekten.

„Das ist genau der Schub, den wir brauchen“, sagt Michael Ziegler, Präsident des baden-württembergischen Kraftfahrzeuggewerbes. Als besonders erfreulich wertet er, dass die Stauschwerpunkte auf den Autobahnen A5, A6, A8 und A81 nun als „Straßenprojekte mit überragendem öffentlichem Interesse“ priorisiert werden.

Das wirke sich positiv auf die Umwelt und den Verkehr aus. Ziegler: „Der geplante Ausbau ist nicht nur ein Meilenstein für die Mobilität im Land, sondern auch ein Beitrag zum Umweltschutz. Indem wir Staus reduzieren, verringern wir den CO2-Ausstoß und entlasten somit die Umwelt. Das hilft dem Klimaschutz und stärkt gleichzeitig die individuelle Mobilität. Für diese ist eine funktionierende Verkehrsinfrastruktur ebenso Grundlage wie für wirtschaftlichen Erfolg unseres Landes.“

Ziegler äußert aber auch Bedenken zur geplanten Mauterhöhung, da sie zu Kostensteigerungen führen werde. Ziegler begrüßt die Ausnahmen für Handwerker-Fahrzeuge bei der geplanten Ausweitung der Maut für Fahrzeuge ab 3,5 Tonnen: „Wir müssen darauf achten, dass die Kosten für Mobilität und Transport nicht zu stark steigen und Wirtschaft und Verbraucher belasten.“

Die geplanten Projekte in Baden-Württemberg – wenn die Landesregierung dem zustimmt – sollen vor allem Stau-Schwerpunkte und Engpässe beseitigen, die den Verkehr beeinträchtigen. Zu den schnell auszubauenden Autobahnen gehören unter anderem: A5 (Autobahnkreuz Heidelberg - Autobahnkreuz Walldorf), A6 (Autobahnkreuz Mannheim - Anschlussstelle Schwetzingen/Hockenheim), A6/A81 (Autobahnkreuz Weinsberg – Grenze Bayern/Baden-Württemberg), A8 (Autobahnkreuz Stuttgart – Anschlussstelle Stuttgart-Degerloch) und A8 (Anschlussstelle Stuttgart-Degerloch – Anschlussstelle Wendlingen).

„Der Südwesten braucht sowohl den Ausbau der Straßen wie auch erhebliche Investitionen in die Schiene. Es ist Zeit, unsere Verkehrsinfrastruktur insgesamt fit für die Zukunft zu machen“, betont Ziegler.

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