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Kia-Rückruf: Multifunktionskamera benötigt Update

| Autor / Redakteur: Niko Ganzer / Yvonne Simon

Das Assistenzsystem zur Verhinderung von Frontkollisionen im Kia Optima könnte aufgrund eines Softwarefehlers nicht fehlerfrei funktionieren. Nun müssen verschiedene Modellvarianten in die Werkstätten.

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Kia hat einen Rückruf für den Optima gestartet.
Kia hat einen Rückruf für den Optima gestartet.
(Bild: Kia)

Kia ruft in Deutschland 1.179 Exemplare des Optima aus dem Produktionszeitraum 26.9.2017 bis 21.5.2019 zurück. Betroffen seien alle Modellvarianten außer dem Plug-in Hybrid, erklärte eine Sprecherin der deutschen Niederlassung auf Anfrage. Problemstelle sei die Multifunktionskamera für das Frontkollisionsassistenzsystem (engl. Forward Collision Avoidance Assist – FCA).

„Aufgrund eines Softwarefehlers der Multifunktionskamera kann es vorkommen, dass bestimmte Fahrzustände von der Kamera nicht erkannt werden“, erklärte die Sprecherin. Sofern nicht rechtzeitig eine Bremsung durch den Fahrer erfolge, bestehe somit ein erhöhtes Kollisionsrisiko. Kia Motors Deutschland seien aber keine Personenschäden, Unfälle oder Brände bekannt, die durch dieses Problem verursacht worden seien, betonte sie. Das Problem sei bei internen Qualitätskontrollen auffällig geworden.

Wie so häufig in solchen Fällen, steht als Abhilfemaßnahme ein Softwareupdate auf dem Programm. Es beinhaltet laut Hersteller eine optimierte Regellogik für die Multifunktionskamera des Frontkollisionsassistenzsystems. Für die Aktion mit dem internen Code „191064“ ist eine Stunde eingeplant. Für den auf der gleichen Plattform gebauten Hyundai Sonata liegt keine vergleichbare Behördenmeldung vor.

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 Niko Ganzer

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Freier Journalist