Maserati plant weitere Pop-up-Stores

Autor / Redakteur: Julia Mauritz / Julia Mauritz

Die italienische Luxusmarke hat in Stuttgart ein exklusives Markenschaufenster eröffnet. Jetzt will sie ihr Konzept auch in anderen deutschen Metropolen umsetzen.

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Die Galleria Maserati in Stuttgart ist der erste Pop-up-Store der Marke in Deutschland.
Die Galleria Maserati in Stuttgart ist der erste Pop-up-Store der Marke in Deutschland.
(Foto: Maserati)

Nach Stuttgart, wo in der vergangenen Woche der erste deutsche Pop-up-Store der italienischen Luxusmarke eröffnet hat, ist Maserati-Deutschlandchef Dirk Kemmer in zwei weiteren Metropolen auf der Suche nach geeigneten Flächen, um die Luxusmarke zu präsentieren. Im Visier hat Maserati aktuell vor allem Düsseldorf, Hamburg und München.

„Ein Maserati ist nach wie vor ein Luxusgut und wir merken, dass viele potenzielle Käufer nicht immer den direkten Weg ins Autohaus finden. Wir hoffen, sie über die Pop-up-Stores, die wir als exklusive Markenschaufenster betrachten, zum Fabrikat zu führen und ihnen unsere Fahrzeuge auf diesem Weg näher zu bringen“, erklärt Dirk Kemmer im Gespräch mit »kfz-betrieb«.

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Europaweit gibt es bereits in verschiedenen Ländern, darunter in Italien, der Schweiz, England oder Belgien, Pop-up-Stores. Ähnlich wie es bei anderen Premiumherstellern der Fall ist, dienen sie nicht nur der reinen Fahrzeugaustellung. In den Stores finden die unterschiedlichsten exklusiven Events und Ausstellungen statt. Zudem werden dort Merchandising-Artikel vermarktet. Allen Pop-up-Stores gemeinsam ist, dass sie sich in exklusiven Einkaufsstraßen befinden.

Importeur und Händler kooperieren

In Stuttgart ist die Galleria Maserati im Bülow-Carré zu finden. Jeder Pop-up-Store wird von einem Autohaus unterstützt: In der baden-württembergischen Landeshauptstadt kooperiert die Wiesbadener Deutschland-Zentrale von Maserati mit dem Autohaus Gohm. Maserati übernimmt dabei die Immobilienkosten und stellt den so genannten „Car Explainer“, der den Kunden die Fahrzeuge näher bringt und ihn berät. Das Autohaus Gohm wiederum stellt die Fahrzeuge zur Verfügung – sowohl für die Ausstellung als auch für Probefahrten. Zudem besetzt der Maserati-Vertragshändler in den Stoßzeiten, vor allem Freitagnachmittag und am Samstag, den Pop-up-Store mit Verkäufern. Das Maserati-Konzept ist – wie der Name schon suggeriert – stets zeitlich begrenzt: in der Regel auf vier bis sechs Monate.

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