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Mercedes A-Klasse: Rückrufe wegen Isofix und Airbag

| Autor / Redakteur: Niko Ganzer / Andreas Grimm

Sowohl die aktuelle als auch die Vorgängergeneration der Mercedes-Einstiegsklasse müssen in die Werkstatt. Die ältere A-Klasse fährt bei den Mercedes-Partnern allerdings gemeinsam mit zahlreichen weiteren Baureihen vor.

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(Bild: Daimler)

Die Daimler AG hat zwei Rückrufe für zwei unterschiedliche A-Klasse-Generationen angekündigt. Ein Problem mit den Isofix-Bügeln betrifft ausschließlich die neue Baureihe 177 aus dem Produktionszeitraum September 2017 bis März 2018. Den Rückruf mit dem Code „9195033“ löste eine möglicherweise mangelhafte Verschweißung der Haltebügel der Isofix-Kindersitzbefestigung aus. „Abhängig von der Ausführung der Schweißung könnten die geforderten Festigkeitsanforderungen möglicherweise nicht eingehalten werden“, sagte ein Daimler-Sprecher. Für den Tausch der Bügel ist eine Stunde eingeplant. Angaben zur betroffenen Stückzahl machte der Sprecher nicht.

Einen Materialfehler am Gasgenerator-Gehäuse des Fahrerairbags hat möglicherweise die Vorgänger-Baureihe 176 – aber nicht exklusiv. Dieser Rückruf betrifft ebenfalls Modelle des AMG GT (Baureihe 190), der B-Klasse (BR246), C-Klasse (BR205), E-Klasse Coupé/Cabriolet (BR238) sowie den GLA (BR156) und GLC (BR253) aus dem Produktionszeitraum 17. Januar bis 14. März 2018.

„Im Falle eines Materialversagens des Gasgeneratorgehäuses bei Auslösung des Airbags im Crashfall wäre die Rückhaltewirkung des Airbagsystems möglicherweise nicht mehr gegeben. Darüber hinaus könnten separierende Teile in den Fahrzeuginnenraum gelangen“, begründete der Sprecher diese Aktion. Der vorgesehene Werkstattaufenthalt für den Tausch des Fahrerairbags soll rund 30 Minuten in Anspruch nehmen. Der Sprecher betonte, dass dieser Rückruf mit dem Code „9193142“ nichts mit dem Takata-Airbagdebakel zu tun habe.

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 Niko Ganzer

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Freier Journalist