Mercedes-Rückrufe: Sprinter mit Problemen an Luftfederung und Motorhaube

Mehrere tausend Fahrzeuge betroffen

| Autor: Niko Ganzer

Bei bestimmten älteren Mercedes Sprintern kann es zu Problemen mit der Luftfederung kommen.
Bei bestimmten älteren Mercedes Sprintern kann es zu Problemen mit der Luftfederung kommen. (Bild: Daimler)

Eine ältere und eine neue Rückrufaktion liegen für den Mercedes-Sprinter vor. Bei bestimmten luftgefederten Fahrzeugen der Vorgänger-Plattform 906 (NCV3) kann es zu einer thermischen Überlastung des Sicherungsträgers des Kompressors an der Luftfederung und der zugehörigen elektrischen Leitungen kommen. Hierdurch besteht bei Transportern aus dem Bauzeitraum 2. September 2009 bis 31. August 2018 Brandgefahr.

Die Aktion mit dem internen Code „NC3LUFESI (3294153)“ betrifft laut Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) weltweit 7.306 Exemplare. Davon sind 3.266 in Deutschland registriert. An ihnen sind eine Entfernung der spezifischen Sicherung der Luftfederung und ein Austausch einzelner Leitungen gegen eine Variante mit größerem Querschnitt vorgesehen. Hierfür sind laut einem Konzernsprecher zwei Stunden eingeplant. Der Rückruf startete Mitte August.

Die zweite KBA-Meldung zum Aktionscode „VS3HAUBOSS (8892252)“ ist für die Modelljahre 2018 und 2019 (bis einschl. Juni dieses Jahres), also für die aktuelle Plattform 907 bzw. 910 (VS30). Die Schraubverbindung an der oberen Haubenverriegelung ist möglicherweise nicht richtig angezogen. Infolgedessen könnte sich bei bestimmter Fahrzeuggeschwindigkeit, sowie bestimmten Windverhältnissen und Straßenzuständen die Motorhaube während der Fahrt öffnen.

Das Drehmoment der Befestigungsschrauben des Motorhaubenschlosses wird aus diesem Grund an knapp 11.500 Fahrzeugen hierzulande überprüft. Gegebenenfalls zieht die Werkstatt die Schrauben fest oder ersetzt fehlende.

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