Kfz-Innung Bernkastel-Wittlich-Bitburg Mit Schnieder als Gast

Von Doris S. Pfaff 2 min Lesedauer

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Der Bundesverkehrsminister nahm an der Versammlung in Bitburg teil und sprach mit den Mitgliedern auch über mögliche Maßnahmen, verknappte Rohstoffe einzusparen. Lob gab es für das Kfz-Handwerk.

Bundesverkehrsminister Schnieder mit den Obermeistern Rainer Ferres (l.), Stellvertreter Timo Rings (3. v. l.) und Ehrenobermeister Kurt Mertes (r.). (Bild:  Kfz-Innung Bernkastel-Wittlich-Bitburg)
Bundesverkehrsminister Schnieder mit den Obermeistern Rainer Ferres (l.), Stellvertreter Timo Rings (3. v. l.) und Ehrenobermeister Kurt Mertes (r.).
(Bild: Kfz-Innung Bernkastel-Wittlich-Bitburg)

Mit einem besonderen Gast konnte Obermeister Rainer Ferres bei der Versammlung seiner Innung Bernkastel-Wittlich-Bitburg aufwarten: Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder war der Einladung nach Bitburg gefolgt. Die Resonanz war entsprechend groß, Ferres begrüßte fast 40 Vertreter der regionalen Kfz-Branche.

Nicht nur thematisch war der Termin für den Bundesverkehrsminister ein Heimspiel. Schnieder stammt aus der Eifel und lebt dort weiterhin. Auch seine Verbindung und der direkte Austausch mit dem Handwerk sind ihm seit Jahren und als ehemaligem und ehrenamtlichem Mitglied der Handwerkskammer Trier weiterhin wichtig. „Es ist mir ein persönliches Anliegen, vor Ort in der Region zu sein, bekannte Gesichter zu sehen und im direkten Austausch zu hören, was das Kfz-Handwerk bewegt – denn genau daraus entsteht gute Politik für morgen“, betonte Schnieder. Und: Der Besuch sei für ihn nicht nur ein offizieller Termin, sondern auch „ein Stück Heimat – und ein Zeichen der Wertschätzung für ein Handwerk, das oft im Hintergrund Großes leistet.“

Stark vertreten: Rund 40 Vertreter der regionalen Kfz-Branche kamen zur Versammlung. (Bild:  Kfz-Innung Bernkastel-Wittlich-Bitburg)
Stark vertreten: Rund 40 Vertreter der regionalen Kfz-Branche kamen zur Versammlung.
(Bild: Kfz-Innung Bernkastel-Wittlich-Bitburg)

Heimspiel für den Bundesverkehrsminister

Der Minister nahm in Bitburg zu einer Reihe praxisrelevanter Themen sowie zu regionalen Herausforderungen Stellung. Dazu zählten die Zukunft der E-Mobilität, der Ausbau der Ladeinfrastruktur entlang der A60, der lang erwartete Lückenschluss der A1, die Unfallstatistik auf der B51 Richtung Trier sowie der Führerschein ab 16 Jahren als Beitrag zur Mobilität von Auszubildenden im ländlichen Raum. Auch die Bürokratiebelastung der Betriebe und die Stärkung der dualen Ausbildung im Kfz-Handwerk sprachen die Innungsmitglieder an.

Schnieder betonte die Bedeutung des Kfz-Handwerks im Wandel der Mobilität: „Ob Transformation, Elektromobilität oder neue Antriebstechnologien: Ohne das Know-how und die Praxisnähe des Kfz-Handwerks werden wir diese Herausforderungen nicht meistern.“ Und: „Die Mobilität von morgen entscheidet sich nicht allein in Ministerien, sondern vor allem in Werkstätten wie Ihren – dort, wo Innovation auf Erfahrung trifft“, so der Bundesverkehrsminister.

Als Dankeschön für seinen Besuch erhielt der Bundesminister ein persönliches Gastgeschenk: Die Innung überraschte ihn mit einem Modell seines ersten Autos, eines weißen Golf II. Überreicht wurde das Präsent von Ehrenobermeister Kurt Mertes, der Schnieder den Wagen Ende der Achtzigerjahre verkauft hatte.

Innungsvorstand wiedergewählt

Bei den turnusgemäßen Neuwahlen wurden Obermeister Ferres und sein Stellvertreter Timo Rings einstimmig wiedergewählt. Als Lehrlingswart folgt Niclas Ludwig auf Gerd Kön, der aber weiterhin im Gesellenprüfungsausschuss mitwirkt. Patrick Dichter bleibt stellvertretender Lehrlingswart. Als Beisitzer wurden Klaus Wilbert, Christian Neumann und Christina Krämer wiedergewählt. Marcel Paschko rückt für den ausgeschiedenen Jan Reuter nach. Beisitzer Fritz Bohr trat nach über 30 Jahren im Innungsvorstand nicht erneut zur Wahl an.

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