Initiative Motorradfahrer gegen Depressionen

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Zum dritten Jahr in Folge möchte die Initiative „Fellows Ride“ mit ihren Motorraddemonstrationen auf die Volkskrankheit Depression aufmerksam machen. Die Planungsphase für 2024 hat bereits begonnen.

Vor der Würzburger Residenz fiel der diesjährige Startschuss für die Motorraddemos.(Bild:  Fellows Ride)
Vor der Würzburger Residenz fiel der diesjährige Startschuss für die Motorraddemos.
(Bild: Fellows Ride)

Jeder zwölfte Deutsche ist an einer Depression erkrankt. Doch für mentale Gesundheit gibt es keine Lobby – weder in der Bevölkerung noch in der Politik. Die Initiative Fellows Ride möchte Aufmerksamkeit für die Volkskrankheit schaffen und organisierte 2023 dafür 13 Motorraddemonstrationen in Deutschland, Österreich und Portugal.

Rund 100 Ehrenamtliche waren an der Organisation beteiligt, mehr als 1.000 Motorradfahrer nahmen an den Demos teil. Die Aktionen haben auch das Ziel, Spenden für regionale Gesundheitsprojekte für die Depressionshilfe zu sammeln. Auf diese Weise konnten dieses Jahr Spenden in Höhe von 33.000 Euro generiert werden, die an 16 verschiedene Projekte verteilt wurden.

Darunter der APK (Angehörige psychisch erkrankter Menschen Landesverband Berlin e. V.), die Robert-Enke-Stiftung sowie die Graphic Novel „Auf und Ab“, die eine Schulpsychologin, ein Arzt und ein Illustrator gemeinsam mit Experten der Uniklinik Würzburg zur Prävention von Depressionen bei Jugendlichen entwickelt haben. Die Spenden werden von der Stiftung „Depression-Inklusion“ von Dieter Schneider verwaltet.

Prominente Unterstützung

Schirmherr des Events in Berlin und des gesamten diesjährigen Fellows Ride war Gesundheitsminister Karl Lauterbach. Diese prominente Unterstützung ist für Initiator Dieter Schneider ein großer Schritt in Richtung öffentliches Bewusstsein: „Mit unserer Initiative möchten wir gegen die Tabuisierung und Stigmatisierung von Depressionen demonstrieren und einen gesellschaftlichen Diskurs anregen. Unterstützung aus der Politik ist wichtig, um Veränderungen in den Bereichen Prävention und Gesundheitsversorgung anzuregen.“

Für die Fellow Rides im kommenden Jahr stehen derzeit bereits 20 Standorte fest – 25 sind das ehrgeizige Ziel. Der Fokus soll auf „Mental Health am Arbeitsplatz“ liegen. Für die Expansion wird die Hilfe ehrenamtlicher Helfer benötigt – Voraussetzung ist lediglich ein Motorradführerschein. Unter www.fellowsride.com können Interessierte weitere Informationen erhalten.

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