Nach gut zwei Monaten Corona-Pause: Opel fährt Produktion wieder hoch

Von dpa

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Lange standen die Opel-Bänder wegen der Corona-Pandemie still. Nun geht es wieder los. Den Hochlauf will der Hersteller streng an der Nachfrage orientieren. Opel-Chef Lohscheller kündigte an: „Wir werden keine teuren, zusätzlichen Bestände aufbauen.“

Die Opel-Mannschaft wird auf Druck von PSA ausgedünnt.(Bild:  Opel)
Die Opel-Mannschaft wird auf Druck von PSA ausgedünnt.
(Bild: Opel)

Opel fährt nach gut zwei Monaten coronabedingter Pause die Produktion im Stammwerk Rüsselsheim wieder hoch. „Es geht am kommenden Montag wieder los, nachdem wir ein sehr umfassendes Sicherheitsprotokoll umgesetzt haben“, teilte ein Sprecher des Autobauers am Dienstag mit. Bis zu den Werksferien würden wichtige Kundenaufträge abgearbeitet. Im Werk Eisenach werde die Produktion zudem an diesem Mittwoch wieder aufgenommen. Der Standort Kaiserslautern, wo Komponenten und Motoren gefertigt werden, hatte die Corona-Pause bereits Mitte Mai beendet.

„Der Wiederanlauf ist ein starkes Signal“, schrieb Opel-Chef Michael Lohscheller in einer Mitarbeiterbotschaft, die den Tageszeitungen der VRM-Gruppe vorlag. Sie hatte zuvor über das Wiederhochfahren in Rüsselsheim berichtet. Allerdings werde die Nachfrage den Takt vorgeben, so Lohscheller. „Wir werden keine teuren, zusätzlichen Bestände aufbauen, sondern sehr präzise und zielgerichtet steuern, um unser Geschäft zu sichern.“ Opel beschäftigt in Rüsselsheim 2.400 Menschen (Stande Ende 2019).

Der Konzern hatte zuvor mitgeteilt, dass in Rüsselsheim künftig drei Modelle gefertigt werden. Von Sommer 2021 an werde ein neues Modell der PSA-Premiummarke DS Automobiles in Hessen produziert, erklärte der der zur französischen PSA-Gruppe gehörende Autobauer. Zugleich sei geplant, den Bau von Getrieben und Schmiedeteilen im Stammwerk „im Laufe des Jahres 2021 auslaufen zu lassen“.

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