Nächste Baustelle für den VW-Handel: Tiguan nicht mehr bestellbar

Autor: Christoph Seyerlein

VW-Händler haben derzeit an vielen Fronten zu kämpfen. Der Markt coronabedingt am Boden, der neue Golf wegen Software-Problemen nicht verfügbar, die Marke wegen Rassismus-Vorwürfen am Pranger. Als wäre das nicht genug, bricht nun mit dem Tiguan ein weiterer Eckpfeiler vorerst weg.

(Bild: Volkswagen)

Der VW-Handel ist schwer gebeutelt. Corona ließ den Automarkt einbrechen, die Auslieferungen des neuen Golfs sind wegen Problemen mit dem Notrufsystem vorerst gestoppt, und die Öffentlichkeit empörte sich zuletzt auch noch über einen rassistischen Werbespot. Auch rund um den Elektro-Hoffnungsträger ID 3 gab es zuletzt wieder Negativ-Schlagzeilen. Als wäre das nicht genug, tut sich jetzt eine weitere Baustelle für die Volkswagen-Partner auf: Der Tiguan ist nicht mehr bestellbar.

Das teilte der Hersteller Anfang der Woche seinen Händlern in einem Schreiben mit, das »kfz-betrieb« vorliegt. „Aufgrund der erfreulichen Auftragseingänge in den letzten Tagen sind die Restkapazitäten des Tiguan aufgebraucht“, heißt es darin. In anderen Märkten ist das Auto laut VW-Angaben aber noch bestellbar. Ein Händler sagte im Gespräch mit »kfz-betrieb«: „Woher diese Auftragseingänge sein sollen, würde mich einmal interessieren. Bei uns halten sich die Kunden weiter extrem zurück.“

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 Christoph Seyerlein

Christoph Seyerlein

Redakteur im Ressort Newsdesk bei »kfz-betrieb«