China Neujahrsfest bremst Automarkt stark ab

Von dpa

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Die Neufahrzeugauslieferungen in China waren im Februar nach Monaten des Wachstums stark rückläufig. Allerdings spricht einiges dafür, dass es sich nicht um einen Trend handelt.

Der chinesische Automarkt war im Februar schwach, doch die Schwäche dürfte auf einen Sondereffekt zurückgehen.(Bild:   / CC0)
Der chinesische Automarkt war im Februar schwach, doch die Schwäche dürfte auf einen Sondereffekt zurückgehen.
(Bild: / CC0)

Der chinesische Automarkt ist im Februar wieder scharf eingeknickt. Nach Angaben des Herstellerverbands CAAM (China Association of Automobile Manufacturers) vom Freitag in Peking wurden auf Basis vorläufiger Zahlen noch 1,45 Millionen Fahrzeuge abgesetzt. Die Zahlen sind allerdings derzeit schwer zu vergleichen, einerseits weil das Neujahrsfestes in dem Land regelmäßig die Zahlen verzerrt. Zum anderen war der Markt im Vorjahresmonat wegen der Corona-Pandemie fast vollständig zusammengebrochen.

Im Jahresvergleich hätte sich der Absatz auf dem größten Automarkt der Welt, der auch für die deutschen Konzerne Volkswagen, Daimler und BMW der mit Abstand bedeutendste Einzelmarkt ist, mehr als vervierfacht. Vor einem Jahr waren laut CAAM-Daten nur 310.000 Fahrzeuge an die Händler abgesetzt worden. Vergleicht man den Februar-Absatz dagegen mit den Januar-Zahlen, beläuft sich das Minus zum Vormonat auf 42 Prozent.

Die Erholung des Marktes hat seit Mitte 2020 deutlich an Fahrt aufgenommen. Seitdem lagen die Absatzzahlen im Vergleich zu den Vorjahreswerten wieder klar im Plus, wobei die Zuwächse im Januar besonders stark ausgefallen waren. Das lag aber auch daran, dass das Neujahrsfest 2020 auf Ende Januar gefallen war.

Der Herstellerverband CAAM misst den Absatz der Autobauer an die Händler und nicht an die Endkunden. Dagegen misst der Branchenverband PCA (China Passenger Car Association) den Verkauf von Händlern an Endkunden und bezieht dabei Pkw, SUVs und leichte Nutzfahrzeuge ein. PCA hatte bereits Mitte der Woche einen Februar-Absatz von 1,19 Millionen Fahrzeugen mitgeteilt, ohne aber Vergleichswerte und weitere Details zu nennen.

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