Nissan-Händler rücken zusammen

Autor / Redakteur: Christoph Baeuchle / Christoph Baeuchle

Auf ihrer Verbandsversammlung zeigten die Nissan-Händler Geschlossenheit: Groß sind die Herausforderungen, die auf die Partner warten. Vom Hersteller wollen sie sich nicht alles bieten lassen.

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(Foto: Archiv)

Auf der Mitgliederversammlung des Händlerverbands haben die teilnehmenden Nissan-Partner ein klares Zeichen gegenüber dem Importeur gegeben. Unter dem Motto „Geschlossenheit & Stärke“ beschlossen sie meist einstimmig einige Forderungen.

Die Nissan-Partner wehren sich beispielsweise gegen das sogenannte Opt-Out-Verfahren: Melden sie sich nicht ab, müssen sie automatisch an Maßnahmen vom Hersteller teilnehmen. „Wenn ein Händler an einer Werbekampagne, Erstausstattung, Verkaufsförderaktion und Servicekampagne künftig teilnehmen soll, dann soll er dem auch zustimmen“, betonte Markus Walter, Mitglied im Vorstand des Nissan-Händlerverbands.

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Das Opt-Out-Verfahren wendete Nissan Central Europe beispielsweise beim Kundenversprechen an. Um das Image der Marke zu verbessern, hat der Hersteller vier Punkte eingeführt: 24/7-Hotline für Unfälle und Pannen, Preisgarantie sowie kostenlosen Fahrzeugcheck und Ersatzwagen.

Grundsätzlich stößt das Kundenversprechen bei den Nissan-Partnern durchaus auf Wohlwollen. Doch sie wehren sich dagegen, einen Großteil der dadurch entstehenden Kosten zu tragen. Vor allem kostenlose Ersatzwagen stoßen bei den Händlern auf Kritik: Verdienten sie zuvor mit dem Vermieten von Fahrzeugen noch Geld, sollen sie es nun auch noch selbst bezahlen.

Auch über zahlreiche weitere Themen wie Liefersituation, IT-Umfeld, Lead-Bearbeitung und Markenauftritt diskutierten die Händler.

Weitere Informationen zur Mitgliederversammlung des Nissan-Händlerverbands veröffentlicht »kfz-betrieb« in der Ausgabe 49, die am 4. Dezember 2015 erscheint.

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