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Opel erhöht pauschal die Verkaufsziele

Autor: Jens Rehberg

Rüsselsheim hat seine Unzulänglichkeiten in Sachen Fahrzeug- und Teileverfügbarkeit für beendet erklärt und zugleich das Verkaufsziel für seine Partner pauschal um 13 Prozent erhöht. Die Opel-Händler teilen diese Zuversicht nicht.

(Bild: Rehberg / »kfz-betrieb«)

Opel hat für das vierte Quartal eine erhöhte Lieferbereitschaft angekündigt und dies – zusammen mit einem hohen Auftragsbestand – zum Anlass genommen, die Verkaufsziele seiner Vertriebspartner pauschal anzuheben. Daraufhin folgten zahlreiche Händler der Empfehlung ihres Verbandes, dieser Maßnahme zu widersprechen. Das geht aus einem Schreiben des Opel-Händlerverbandes (VDOH) an seine Mitglieder hervor, das »kfz-betrieb« vorliegt.

Die Stimmungslage im Opel-Netz ist anhaltend miserabel. Die Zahl der Baustellen ist seit Monaten unüberschaubar. Das Opel-Absatzvolumen hatte sich zeitweise im Vergleich zum Vorjahr halbiert. Gegen die Vergütungsregelung des Herstellers gehen die Händler gerichtlich vor. Ganz anders als Rüsselsheim stellt der VDOH daher fest: „Der Hersteller kommt seinen Basisverpflichtungen zur Lieferung von Fahrzeugen und Teilen und zur Information seiner Handelspartner nicht mehr nach.“

Über den Autor

 Jens Rehberg

Jens Rehberg

Stellv. Chefredakteur und Ressortleiter Newsdesk des »kfz-betrieb«