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Opel-Rückruf: Kontrolle des Sitzrahmens

| Autor / Redakteur: Niko Ganzer / Yvonne Simon

In Deutschland müssen 2.325 Astra und Insignia für bis zu vier Stunden in die Vertragswerkstatt, weil die Vordersitze bei einem Unfall eine erhöhte Verletzungsgefahr in sich bergen könnten.

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Der untere Querträger der Rückenlehne des Vordersitzes kann im Astra und im Insignia falsch verschweißt sein.
Der untere Querträger der Rückenlehne des Vordersitzes kann im Astra und im Insignia falsch verschweißt sein.
(Bild: Opel)

Opel ruft aktuell 8.249 Exemplare der Baureihen Astra und Insignia des Modelljahres 2019 zurück. Wie ein Sprecher in Rüsselsheim auf Anfrage erklärte, kann der untere Querträger der Rückenlehne des Vordersitzes falsch verschweißt sein. „Dies kann zur Folge haben, dass der Sitz bei einem Unfall nicht die geforderte Crashstabilität zeigt.“

Während des maximal vierstündigen Werkstattaufenthalts werden die Rahmen der Vordersitze gecheckt und gegebenenfalls ersetzt. „In Deutschland werden die Halter der 2.325 betroffenen Fahrzeuge entsprechend schriftlich informiert und gebeten, ihr Fahrzeug überprüfen und gegebenenfalls reparieren zu lassen“, kündigte der Sprecher an. Die Erledigung der Aktion mit dem internen Code „E191903470 (19-C-126)“ wird vom Kraftfahrt-Bundesamt überwacht.

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 Niko Ganzer

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Freier Journalist