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Polestar: „Wir schaffen etwas Einmaliges“

Autor: Julia Mauritz

Polestar-CEO Thomas Ingenlath schildert im Gespräch mit »kfz-betrieb«, welche Pläne die Premiumelektromarke hat, wie der Vertrieb funktioniert, und warum es sich für Volvo-Händler trotz Direktvertrieb lohnt, einen Polestar-Space zu betreiben.

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Polestar-CEO Thomas Ingenlath
Polestar-CEO Thomas Ingenlath
(Bild: Polestar)

Thomas Ingenlath: Volvo ist zweifelsfrei eine sehr starke Marke – allerdings deckt sie mit dem vorhandenen Modellprogramm nicht den kompletten Premiummarkt ab. Wir wollten das freie Feld aber nicht unseren Wettbewerbern überlassen. Wir haben uns folglich entschieden, auf Basis der Volvo-Technik eine neue Marke zu kreieren mit einer komplett neuen Kundenansprache und Kundenbindung. Als etablierter Hersteller mit Bestandskunden und einem Händlernetz kann man sich nur evolutionär weiterentwickeln, ein Start-up-Unternehmen wie Polestar hingegen kann revolutionär neue Dinge ausprobieren und wertvolle Erfahrungen sammeln: Es ist ein Abenteuer, aber wir sind dabei, etwas Einmaliges zu schaffen.

Wo sehen Sie Polestar in fünf Jahren?

Wir werden dann mindestens drei Modelle haben und werden in Europa, Asien und Amerika vertreten sein. Nach dem Polestar 1 und dem Polestar 2 folgt in zwei Jahren noch das Crossover-SUV Polestar 3. Im ersten Anlauf wollen wir 50 bis 60 Polestar-Spaces eröffnen, in fünf Jahren werden es vielleicht doppelt so viele sein. Wir haben Polestar erst vor zwei Jahren aus der Taufe gehoben und müssen uns folglich Zeit nehmen, die Marke schrittweise aufzubauen.

Über den Autor

 Julia Mauritz

Julia Mauritz

Stv. Ressortleiterin