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Presse: Deutschlandchef Jochen Rudat verlässt Tesla

| Autor: Christoph Seyerlein

Gerüchte über einen Abschied Jochen Rudats von Tesla hielten sich zuletzt hartnäckig. Nun vermelden gleich mehrere Medien die Trennung als Fakt. Auch der neue Arbeitgeber des Managers steht den Berichten zufolge bereits fest.

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Jochen Rudat startete 2009 bei Tesla.
Jochen Rudat startete 2009 bei Tesla.
(Bild: Grimm / »kfz-betrieb«)

Jochen Rudat und Tesla gehen getrennte Wege. Wie verschiedene Medien, unter anderem das „Manager Magazin“ und „Electrive.net“ übereinstimmend berichten, verlässt der Manager den Elektroautohersteller nach rund zehn Jahren. Rudat war zuletzt „Director Central Europe“ und damit auch für den deutschen Markt verantwortlich. Für Tesla arbeitete er seit 2009.

Auch Rudats neuer Arbeitgeber soll bereits feststehen. Den Berichten zufolge steigt er im Oktober als Vertriebschef bei Automobili Pininfarina ein. Den Elektroautos wird der Manager also treu bleiben: Das italienische Designstudio ist aktuell dabei, sich zum reinen E-Auto-Anbieter zu wandeln. So plant die Firma eine Reihe von Nobel-Elektroautos zu Preisen ab rund 150.000 Euro.

Das erste Produkt soll allerdings ein rund zwei Millionen Euro teures elektrisches Hypercar namens Battista sein, das in unter zwei Sekunden von 0 auf 100 km/h beschleunigen soll. Hinter Pininfarina steht der indische Konzern Mahindra.

Rudat: Von Tesla seit Juli freigestellt

Tesla selbst hat sich zu den Meldungen bislang nicht geäußert. Gerüchte über einen Abschied Rudats hatten sich zuletzt aber hartnäckig gehalten. Unter anderem hatte Stefan Moeller, Geschäftsführer des Flottenbetreibers Nextmove, mit dem Tesla im Clinch liegt, Mitte August behauptet, der Manager sei nicht mehr im Amt. Damals hatte Rudat noch beteuert: „Ich bin nach wie vor bei Tesla angestellt.“

Nun heißt es in der Presse, Rudat sei zwar tatsächlich noch bei Tesla angestellt, aber seit Mitte Juli von seinen Aufgaben freigestellt. Sein Vertrag endet demnach Ende September. Über die Gründe für den Abschied gibt es aufgrund des fehlenden Tesla-Statements nur Vermutungen, laut dem „Manager Magazin“ soll die Stimmung zwischen Firmenchef Elon Musk und der europäischen Tesla-Organisation aber nicht die beste sein.

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